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Bernd Kruse
Aufklärungarbeit von unschätzbarem Wert


Im großen Sitzungssaal der Samtgemeinde Fürstenau erhielt der gebürtig aus Goldenstedt stammende Bernd Kruse für sein besonderes Engagement das Bundesverdienstkreuz. Bernd Kruse, bis 2011 Lehrer an der Integrierten Gesamtschule, kümmerte sich mehr als 40 Jahre intensiv um die Aufarbeitung der jüdischen Geschichte in der Stadt Fürstenau in der Zeit des Nationalsozialismus; er schlug dort Brücken von der Vergangenheit in die Gegenwart und schaffte in Fürstenau eine Kultur des Erinnerns. Dieses wurde auch in den vielen Grußworten, die von Hochachtung vor der Leistung Bernd Kruses geprägt waren, deutlich.

Die Laudatio hielt der Erste Kreisrat des Landkreises Osnabrück, Stefan Muhle, der auch das Bundesverdienstkreuz überreichte. Er zeichnete die Arbeit von Bernd Kruse in den vergangenen vier Jahrzehnten noch einmal nach: Der Aufbau des Kontaktes zu damals in Fürstenau lebenden Juden, die weiten Reisen, um Zeitzeugen ausfindig zu machen, die über die Geschehnisse in Fürstenau berichteten. „Die Aufklärungsarbeit und die Dokumentensammlungen von Herrn Kruse sind von unschätzbarem Wert für die Allgemeinheit“, erklärte der Erste Kreisrat.

Weiter wies Herr Muhle darauf hin, dass Bernd Kruse 1986 an der Aufarbeitung der Geschichte der Emslandlager mitgewirkt habe und auf seine Initiative hin 1983 erstmals eine Gedenktafel am Fürstenauer Ehrenmal angebracht worden sei. Weitere Aktivitäten von Bernd Kruse: Herausgabe des Buches „Wir waren doch Freiwild“ in Zusammenarbeit mit Bernhard Süskind sowie die stete Multiplikatoren- und Netzwerkarbeit.

In seinen Dankesworten erklärte der Geehrte dann, dass es ihm stets um den Menschen gegangen sei – egal, wer er sei und woher er komme. Besonders lägen ihm dabei diejenigen am Herzen, die eher im gesellschaftlichen Schatten stünden, die keine Stimme hätten. „Ich denke, es ist gut und richtig, sich mit kühlem Kopf, aber brennendem Herzen für den Menschen einzusetzen“, so Bernd Kruse. Auch machte er deutlich, dass es bei gegenseitiger Toleranz – oder eher noch Akzeptanz – und gegenseitigem Respekt möglich sei, Leben gemeinsam zu gestalten.

(Informationen und Foto aus der NOZ)