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Logo Goldenstedt FINAL Wir begrüßen Sie herzlich auf der Internetseite der Gemeinde Goldenstedt! 

Auf den nachfolgenden Seiten stellen wir Ihnen die Gemeinde sowie den Rat und die Verwaltung vor. Sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung. Sie werden Ihnen schnell und unbürokratisch weiterhelfen. 
Ihre Gemeinde Goldenstedt
 

Start Mentoring Programm JuPaSind beim Mentoring-Programm dabei: (v.l.n.r.) Elisabeth Wübbeler, Liv-Marlen Lübberink, Antonius Meyer, Swantje Schneiders, Jule Suter, Alexandra Seidel, Rebekka Rösler, Anne Frilling, Christiane Lehmkuhl, Hanno Lamping, Martin Meyer, Maxi Seidel und Kurt Reinemann.
Der Rat der Gemeinde Goldenstedt hat im 
September 2020 ein „Unterstützungskonzept für das Jugendparlament“ beschlossen. Erarbeitet wurde dieses Konzept in der Arbeitsgruppe Goldenstedt 2030 - Projekt Nachhaltigkeit.  Alexandra Seidel,  Moderatorin der Arbeitsgruppe, erklärt: „Wir haben aus den Bereichen Soziales, Wirtschaft und Umwelt“ sechs Themenfelder für Goldenstedt erarbeitet. Nachhaltigkeit bedeutet für uns als Arbeitsgruppe, jetzt gute Entscheidungen zu treffen oder Projekte anzustoßen, die unsere Gemeinde Goldenstedt langfristig und nachhaltig positiv beeinflussen“.

Ein Bestandteil dieses Unterstützungskonzeptes ist, die Zusammenarbeit zwischen dem Jugendparlament und dem Gemeinderat zu stärken. Konkret wird daher in Goldenstedt ein Mentoring-Programm eingeführt, um junge Erwachsene an die (Kommunal-) Politik heranzuführen. Im besten Falle werden die jungen Erwachsenen durch diese Art der Förderung und Unterstützung ihr politisches Engagement später im Gemeinderat oder auf anderen politischen Ebenen einbringen.

Im November vergangenen Jahres hat sich der neue Gemeinderat konstituiert und aus seiner Mitte eine Arbeitsgruppe gebildet hat, die sich mit der zeitnahen Umsetzung des Unterstützungskonzeptes befasst. Besonders wichtig ist der Gruppe, das Mentoringprogramm parteiübergreifend und parteiunabhängig umzusetzen. Die Mentorenarbeit ist vorrangig beratend; eine parteipolitische Einflussnahme durch die Mentoren/-innen muss ausgeschlossen sein. Sie soll weder Wahlkampfzwecke erfüllen, noch parteipolitischer Mitgliederwerbung dienen.

Sieben Ratsmitglieder haben sich als Mentoren gemeldet, vier weitere wollen im Herbst dazustoßen. Von Seiten des Jugendparlaments haben sich 10 von 15 Mitgliedern als Mentees gemeldet. Aktuell beschränkt sich das Konzept auf „aktive“ junge Parlamentarier. Auf Dauer sollen aber alle jungen Erwachsenen im Alter von 12 bis 25 Jahren mit Erst- oder Zweitwohnsitz in der Gemeinde Goldenstedt die Möglichkeit haben, an dem Programm teilzunehmen. Im Regelfall bilden ein/e Mentor/-in und ein/e Mentee ein Team. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass zwei Mentees mit einer/einem gemeinsamen Mentor/in zusammenarbeiten. 

Profitieren werden sicherlich beide Seiten von dem Mentoring-Programm: Die Mentees haben die Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten besser kennen und einschätzen zu lernen. Sie erhalten Unterstützung bei ihrer politischen Arbeit und bekommen Einblicke in die Strukturen der Kommunalpolitik. Nicht zu unterschätzen ist die Einbindung in ein Netzwerk durch die neuen Kontakte. Die Mentees sollen im Rahmen des Mentorings-Programms Mut zur eigenen politischen Karriere entwickeln.

Die Mentor/-innen lernen frische Ideen und Impulse vom politischen Nachwuchs kennen und bauen durch das Programm gegebenenfalls qualifizierten politischen Nachwuchs auf. Aber auch das eigene Arbeiten wird durch die Aufgabe als Mentor/-in reflektiert. Durch den gegenseitigen Austausch sollen soziale und kommunikative Kompetenzen trainiert werden. Ein weiteres Ziel ist die Bildung eines Netzwerkes, aus dem neue Kooperationsmöglichkeiten entstehen könnten. 

In einer ersten Auftaktveranstaltung haben sich nun alle Mentees und Mentor/-innen in lockerer Atmosphäre „beschnuppert“. Es wurden erste Termine für Treffen vereinbart, eine gemeinsame Ratssitzung ist geplant sowie die Begleitung zu  Ausschusssitzungen. In einigen Monaten wollen sich die Beteiligten nochmals treffen, um die Zusammenarbeit zu reflektieren und Vorgehensweisen eventuell anzupassen.