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LOGO - Goldenstedt Wir begrüßen Sie herzlich auf der Internetseite der Gemeinde Goldenstedt! 

Auf den nachfolgenden Seiten stellen wir Ihnen die Gemeinde sowie den Rat und die Verwaltung vor. Sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung. Sie werden Ihnen schnell und unbürokratisch weiterhelfen. 
Ihre Gemeinde Goldenstedt
 

Einladung zur Europa-MatineeGemeinsame Veranstaltung von Gemeinde und Europa-Union

Zum diesjährigen Europatag laden die Gemeinde Goldenstedt und der Kreisverband Vechta der Europa-Union zu einer Europa-Matinee ein. Der Europatag erinnert an die Anfänge des europäischen Einigungsprozesses im Jahre 1950.

Die Europa-Matinee findet statt am Sonntag (10. Mai) von 11 bis 13 Uhr im Bürgersaal des Rathauses in Goldenstedt.

Festredner des Tages ist der 43-jährige Europaabgeordnete Jens Gisecke aus Sögel, der auch die Region Oldenburger Münsterland im Europaparlament vertritt. Gisecke gehört unter anderem dem Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung an.

Das musikalische Rahmenprogramm gestalten die Goldenstedter Moorgospelsingers und der Goldenstedter Liedermacher Franz Beering. Aus der Sicht der Jugend wird die Vorsitzende des Jugendparlaments Jacqueline Lüsse eine Hommage an Europa halten.

Bürgermeister Willibald Meyer sowie Wolfgang Zapfe, Kreisvorsitzender der Europa-Union Vechta, erhoffen sich durch die Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Politik, Kultur und Wirtschaft ein überzeugendes Bekenntnis der Region zu Europa.

Abriss an der OrtsdurchfahrtLandesgesellschaft soll Konzept erstellen

Die Neugestaltung des Ortes Goldenstedt schreitet voran. Jetzt hat der Gemeinderat mit großer Mehrheit den Ortskern zum Sanierungsgebiet erklärt. Dies gilt für die Ortsdurchfahrt von der Vechtaer Straße bis hin zur Straße „Auf dem Esch“.

Ziel ist, für den Ortskern ein städtebauliches Gesamtkonzept zu erstellen. „Ein solches Konzept ist Voraussetzung dafür, überhaupt Gelder aus dem Städtebauförderprogramm des Bundes und des Landes Niedersachsen zu bekommen“, erklärte Bürgermeister Willibald Meyer.

Während die FDP geschlossen gegen die Aufstellung eines Konzeptes durch die Niedersächsische Landesgesellschaft (NLG) stimmte, befürworteten die anderen Fraktionen CDU, SPD und IGG fast einstimmig den Anstoß der Verwaltung. Die Kosten für das Konzept werden auf 21.000 Euro veranschlagt.

Laut Bürgermeister Meyer treibt die Verwaltung die Planungen für eine Ortskerngestaltung aktiv voran. Entscheidend sei dabei die Rückstufung der Landesstraße zur Gemeindestraße. „Erst dann können wir richtig loslegen und mit den Planungsentwürfen in die öffentliche Diskussion einsteigen“, sagte Meyer.

Der Ankauf und Abriss einiger Häuser entlang der Ortsdurchfahrt deuten allerdings schon auf einige städtebauliche Veränderungen im Ort Goldenstedt hin.

Bildunterschrift: Der Abriss von Häusern deutet auf die neue Gestaltung des Ortes hin.

Gute Tat Februar 2015Zwei Mädchen engagieren sich für Flüchtlingscamp im Irak

Mit der „Guten Tat des Monats Februar“ wurden zwei Schülerinnen aus Lutten ausgezeichnet. Es handelt sich um die zwei Schwestern Eva und Massara Khidir. Vorgeschlagen hatte sie Frank Surmann, weil die Mädchen sich aktiv an der Spendensammlung der Lutter Malteser und der Vechtaer Jesidengemeinde für ein jesidisches Flüchtlingscamp im Nordirak beteiligt haben.

Aus ihrem Bekanntenkreis bekamen die Mädchen ebenfalls viel Zuspruch. „Unsere Freunde standen alle hinter uns“, erinnert sich Eva, die in Goldenstedt die Marienschule besucht. In Massaras Klasse am Gymnasium Antonianum in Vechta spendeten einige Mitschüler selbst Kleidungsstücke, als sie von der Aktion hörten. Für die beiden Schülerinnen war es jedoch nicht der erste Einsatz dieser Art: In den vergangenen Sommerferien unterstützten sie sechs Wochen lang eine Sammelaktion in Vechta.

Damals hatte Khodaida Khidir seine Töchter zu einem der Treffen mitgenommen. Dort erfuhren die Mädchen, wie ernst die Situation im Nordirak ist. „Es war für uns selbstverständlich, zu helfen“, erzählt Massara. Gerne würde sie selbst einmal einen Hilfstransport begleiten, so wie ihr Vater. Das Risiko ist derzeit allerdings so groß, dass die Familie auch eine geplante private Reise absagen musste. Eigentlich wollten sie in den Osterferien ihre Verwandten vor Ort besuchen, verrät Eva.

Ute Scheele vom Goldenstedter Familienbündnis überreichte den beiden Schwestern im Goldenstedter Rathaus die Urkunden sowie einen Scheck in Höhe von 100 Euro und lobte den Einsatz der beiden Schülerinnen als nachahmenswert.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Canis_lupus_Kopf.JPG Fotograf: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de, Lizenz: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.deNordwestradio sendet live aus Goldenstedt

Nordwestradio.svgRund 50 Wölfe leben frei in Niedersachsen. Im Raum Cuxhaven haben einige von ihnen schon ein festes Zuhause gefunden, während andere noch auf der Durchreise sind. So wie der Wolf, der in der Nähe des Goldenstedter Waldkindergartens auftauchte.

Während sich Naturschützer und Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Bündnis 90 / Die Grünen) über die Heimkehr der Wölfe freuen, ist vielen Anwohnern und Nutztierhaltern mulmig zumute. Die Angst vor dem „bösen Wolf“ – als der er schon in der Bibel und „Grimms Märchen“ beschrieben wurde – geht um. Oppositionspolitiker und Nutztierhalter fordern, die unter Naturschutz stehenden Tiere zu bejahen. Sie meinen: In einem dicht besiedeltem Industrieland ist kein Platz für Raubtiere wie den Wolf.

Das sehen die Wölfe anscheinend anders. Niedersachsen bietet ihm offenbar paradiesische Lebensbedingungen – mit ausreichend Rückzugsräumen und Nahrung im Überfluss. Vor allem Schafe sind gefährdet, aber auch Damwild und Rinder sind schon Opfer der Wölfe geworden. Und das könnte erst der Anfang sein, warnen Politiker aus Niedersachsens CDU und FDP. Da sich die Wölfe rasch vermehrten, seien Übergriffe auf Menschen nur eine Frage der Zeit. Goldenstedts Bürgermeister Willibald Meyer: „Ich möchte den Tag nicht erleben, an dem wirklich etwas Schlimmes passiert!“

Naturschützer dagegen sagen: Gesunde Wölfe greifen keine Menschen an. Allerdings: Auch ihnen kommt der Wolf von Goldenstedt, der zuletzt im ostfriesischen Rhauderfehn gesichtet wurde, merkwürdig vor. Weil er keine Furcht vor Menschen gezeigt hat, wollen Experten ihn nun fangen und vergrämen, um ihm unmissverständlich klar zu machen: In der Nähe von Menschen hast du nichts zu suchen!

Zu dem Thema sendet am 25. März das Nordwestradio live aus der Mensa der Marienschule. Das Thema soll dann breit diskutiert werden. Fragen, die zwischen 18 und 19 Uhr unter anderem diskutiert werden, sind: Wie gefährlich ist der Wolf für Mensch und Tier? Ist der Wolf tatsächlich „böse“ und woher kommt sein schlechtes Image? Wie kann ein friedliches Miteinander zwischen Wolf und Mensch gelingen?

Wie kann ein professionelles Wolfs-Management die Akzeptanz der Tiere steigern?

Teilnehmer des Gesprächs sind Eckhard Fuhr, Journalist, Jäger und Wolfs-Experte, Konstantin Knorr, Artenschutzreferent Umweltministerium Niedersachsen und Norbert Meyer, Vorsitzender Kreislandvolkverband Vechta sowie aus Goldenstedt Bürgermeister Willibald Meyer und Bianca Pille vom Waldkindergarten. Der Eintritt ist frei

Unimog-Fans treffen sich am Hartensbergsee
Rund 350 Unimog-Fans kommen an den Hartensbergsee

Die Unimogs kommen nach Goldenstedt. Das deutschlandweite Treffen des Unimog-Club Gaggenau findet vom 12. bis zum 14. Juni am Hartensbergsee statt. Die Vorbereitungen für das Treffen laufen auf Hochtouren. Es werden etwa 350 Unimog-Fans erwartet.

Ein besonderes Highlight des Treffens ist der kleine historische Jahrmarkt. Passend zum Charakter eines Oldtimertreffens wird eine historische Berg- und Talbahn aus dem Jahr 1948 sowie ein altes Kettenkarussell aufgebaut. Wer sich sportlich betätigen möchte, kann die vorhandene Minigolfanlage benutzen und sich – wenn das Wetter mitspielt – am Strand entspannen und im Badesee abkühlen.

Das Rahmenprogramm beginnt am Freitagnachmittag um 16 Uhr mit der Eröffnung des Teilemarktes und des historischen Jahrmarktes. Am Samstag wird es ab 12 Uhr eine Vorstellung der verschiedenen Unimog-Baureihen anhand echter Beispielfahrzeuge geben. Abends wird es dann „offiziell“ mit einer kurzen Begrüßung im Festzelt, danach gibt es Musik vom Discjockey und ein gemütliches Beisammensein.

Neben einer Bildersuchfahrt und der Prämierung der weitesten Anreise gibt es auch ein reichhaltiges Angebot an Ausflügen, wie zum Beispiel ins Goldenstedter Moor mit dem Naturschutz- und Informationszentrum, zum Volksfest „Lutter Birse“, in den Mehrgenerationenpark mit Besichtigung der Skulpturenmeile in Goldenstedt, ins Heimatmuseum sowie Kanutouren auf der Hunte.

Nähere Informationen zu den Ausflügen erfolgen vor Ort. Es wird eventuell auch ein Shuttleservice angeboten. Interessant ist auch der im Ort ansässige Hersteller von landwirtschaftlichen Fahrzeugen, die Firma Bergmann, mit der Gespräche über eine Werksbesichtigung während des Unimogtreffens geführt werden. Die Gemeinde Goldenstedt freut sich auf ein abwechslungsreiches Wochenende für die ganze Bevölkerung.

FotoEjby16 Marienschüler besuchen Dänemark

Die Partnerschaft zwischen der Marienschule Goldenstedt mit der Ejbyskóle in der Nähe der dänischen Stadt Odense ist perfekt. Die Lehrerinnen Christiane Lehmkuhl und Monika Gausmann haben die Partnerschaft mehr als ein Jahr lang intensiv vorbereitet.

Beide Schulen verbindet das Thema Naturschutz, mit dem sich die Marienschule schon seit vielen Jahren profiliert. Auch die Ejbyskóle ist eine ausgesprochen grüne Schule. Sie liegt ebenso wie die Marienschule am Rande einer Moorlandschaft.

Nun waren 16 Schüler der Marienschule für drei Tage in Ejby. Die Verständigung erfolgte in Englisch. Alle Schüler waren privat untergebracht. Der Schüleraustausch war nach den Worten von Christiane Lehmkuhl ein voller Erfolg. Schon kurz nach den Osterferien ist der Gegenbesuch der dänischen Schüler in Goldenstedt geplant, die dann neben dem Schulalltag auch das Naturschutz- und Informationszentrum im Goldenstedter Moor kennen lernen werden.

 

Teilnehmer der Pflanzaktion

Spende der Heinz-Wieker-Stiftung

Zehn Laubbäume haben die Anwohner von Goldenstedt-Heide am vergangenen Samstag (7. März) entlang der Straße Bei der Ziegelei gepflanzt. Die Bäume, die von der Heinz-Wieker-Stiftung mit Sitz in der Gemeinde Dötlingen gestiftet worden sind, stehen auf einem gemeindeeigenen Grundstück und auf einem Grundstück der Familie Tabens aus Goldenstedt. Die Gemeinde Goldenstedt und die Anwohner bedanken sich auf diesem Wege ganz herzlich bei der Heinz-Wieker-Stiftung und der Familie Tabens.

NDR sendet Beitrag am 10. März um 21.15 UhrIMG 8058

Der Wolf ist seit Wochen das wichtigste Thema in der Gemeinde Goldenstedt. Am 10. Februar wurde er wenige hundert Meter vom Waldkindergarten entfernt gesehen. Das hat ein großes Medienecho ausgelöst. In zahlreichen Interviews stand Bürgermeister Willibald Meyer Rede und Antwort auf die Fragen nach der Sicherheit der Kinder im Waldkindergarten. Auch wenn zwischenzeitlich das Gelände des Waldkindergartens auf Vorschlag der Staatssekretärin des niedersächsichen Umweltministeriums, Almut Kottwitz, durch einen farbigen Lappenzaun eingezäunt wurde, kann laut Meyer von Entwarnung noch keine Rede sein.

Die Frage, ob Wölfe für Menschen gefährlich werden können, lässt sich nicht einfach als Teil des „Rotkäppchen-Syndroms“ abtun. Selbst Naturschutzverbände wie der WWF, die intensiv die Rückkehrs des Wolfes betrieben haben und für dessen Akzeptanz die Werbetrommel rühren, sehen langsam ein, dass man die Frage nach der Gefährlichkeit des Wolfes nicht länger tabuisieren kann.

Für Bürgermeister Willibald Meyer hat die Sicherheit der Bevölkerung und hier insbesondere der Kinder Vorrang. Die Angst vor dem Wolf werde so lange in der Bevölkerung vorhanden sein, wie der Wolf über den Menschen Macht hat. „Diese Macht hat der Wolf, weil er keine Angst vor dem Menschen zu haben braucht, denn niemand ist da, der ihm die rote Karte zeigt. Deshalb gehört der Wolf auch ins Jagdrecht“, erklärt Meyer.

In der vergangenen Woche drehte ein Fernsehteam in der Gemeinde Goldenstedt über die Problematik der Rückkehr des Wolfes. Der Beitrag wird am Dienstag (10. März) in der Sendung „Panorama 3“ im Norddeutschen Rundfunk zwischen 21.15  und 21.45 Uhr gezeigt.

KULTURerLEBEN: Carsten Höfers Comedy-Show sorgte für Dauerlachen Der Frauenversteher

Der Münsteraner Kabarettist Carsten Höfer ist zum Weltfrauentag im Goldenstedter Bürgersaal aufgetreten. Mit seinem Programm als "Frauenversteher" begeisterte er das Publikum. Die Grundthematik seines Programms, echte oder vermeintliche Unterschiede zwischen Mann und Frau in alltäglichen Dingen, ist eigentlich keine Neuheit in der Comedy. Regelmäßig treten andere Künstler mit ähnlichem Anliegen auf, nämlich den männlichen wie weiblichen Zuschauern ihren geschlechterspezifischen Unterschied auf humorvolle und überspitzte Weise aufzuzeigen.

Im Grunde nichts Neues und doch war es ein einmaliges Erlebnis für die etwas 160 weiblichen und zehn männlichen Besucher. Den Comedian nach Goldenstedt eingeladen hatte der Kulturkreis KULTURerLEBEN. Das Publikum war sichtlich erfreut über die verschiedenen Ausführungen Höfers. Seine Show – gespickt mit engagierten körperbetonten Einlagen aller Art – über die Unterschiede zwischen Mann und Frau in klassischen Alltagssituation sollte den Zuschauern vor allem eines beweisen: Männer und Frauen redenoftmals aneinander vorbei.

Mit grandios überspitzten Beispielen untermalte CarstenHöfer seine Aussagen, oft mit witzigen und manchmal sogar mit medizinisch-wissenschaftlichen Erklärungen, wie etwa dem Zusammenhang zwischen der männlichen Biernebenhöhle und dem daran angeschlossenen Sprachzentrum. Oder die nur allzu bildlich dargestellten Unterschiede zwischen Männlein und Weiblein beim Thema Duschenoder cremen. 

Gerade Höfers abwechslungsreicher Wortschatz heben ihn wohl von anderen Kollegen ab. Vor allem hatte er aber auch das nötige Gespür dafür, das richtige Tempo in seiner Show zu wählen. Als das Publikum sich auf ihn eingestellt hatte, auf seinen Witz und seine Pointen, zog er mit der Geschwindigkeit, der Intensität in Gestik, seiner genialenMimik und Lautstärke an.

"Frauenversteher" war ein tolles, zweieinhalbstündiges Erlebnis für alles Zuschauer. Das Goldenstedter Publikum forderte von Höfer mehrere Zugaben ein.

TocadiscoFestival am Hartensbergsee findet am 14. Mai statt

Der erste Haupt-Act beim "Strandfieber"-Festival steht fest: "Tocadisco" ist der erste Headliner. Das haben die Veranstalter jetzt bekannt gegeben. Der DJ hat drei Alben, viele Singles und mehr als 300 Remixe veröffentlicht. Sein erster Hit war "Nobody (likes the records I play)" aus dem Jahr 2004. Tocadisco hat drei Goldene Schallplatten und einen MTV-Music-Award gewonnen. Außerdem hat Tocadisco Songs für Stars wie Moby, New Order, Tiga, David Guetta und Fatboy Slim produziert.

Das Festival am Hartensbegsee beginnt am 14. Mai um 12 Uhr. Tickets können online gekauft werden, über die Telefonhotline 0800/6050400 oder in Goldenstedt beim Goldenstedter Reisebüro (Hauptstraße 52).


250 Heimatfreunde zu Besuch in LuttenP1080427

Die diesjährige Fastnachtwanderung fand unter Beteiligung von 250 Heimatfreunden am Sonntag (15.02.) in Lutten statt. Vikar Boby Pallickamalil begrüßte die Gäste, stellte die Kirche kurz vor und sprach den Wandersegen. Bei sehr schönem Wetter ging der Fußmarsch durch die Bauernschaften Höven und Timpen bis zur Feuerwehr Lutten. Dort wurde eine Pause eingelegt und Kaffee und Tee sowie Glühwein angeboten. 
Auch die Straßen wurden von der freiwilligen Feuerwehr Lutten gesichert. Der Malteserhilfsdienst hatte zwei Fahrzeuge gestellt, die die Wanderung am Ende (für Notfälle) begleiteten.

Weiter ging die ca. 5 km lange Strecke durch den Ort Lutten zum Saalbetrieb Picker`s. Das Jugendorchester des Musikverein Lutten unterhielt die Wanderer bei Kaffee und Kuchen. Der 1. Vorsitzende des Heimatvereins, Willibald Meyer, begrüßte die Gäste herzlich im bunten Karnevals-Outfit. Auftritte des Kinderchores, plattdeutsche Geschichten und Sketche sowie Musik mit Akkordeon und Gitarre bereicherten das bunte Programm. Am Ende der Veranstaltung wurde die Fastnachtwanderkette durch Franz Holzenkamp an den Vorsitzenden des Heimatvereins Steinfeld überreicht, wo im Jahr 2016 die nächste Wanderung stattfindet.


Vorbereitungskonzert für Abiturprüfung im BürgersaalKonzert


In Zusammenarbeit mit dem Kulturkreis "KULTURerLEBEN" in Goldenstedt laden vier Abiturienten vom Gymnasium Antonianum Vechta und dem Thomaskolleg Füchtel ganz herzlich zu einem noch nie da gewesenen Konzert in den Bürgersaal nach Goldenstedt ein. 

Alexandra Karmann und Gia Minh Vo am Klavier, Jonas Melnyk am Schlagzeug und Judith Haller auf der Harfe sind vier Abiturienten, die dieses  Konzert als Generalprobe für ihre musikpraktische Prüfung im Abitur nutzen möchten. 

Dargeboten wird ein abwechslungsreiches und interessantes Programm aus verschiedenen Epochen auf Harfe, Klavier und Schlagzeug. Das Konzert wird in einem ansprechendem Rahmen im Bürgersaal in Goldenstedt am Donnerstag, den 05.03.15 um 19:00 Uhr stattfinden. Der Eintritt ist frei.

Über ein entsprechend großes und interessiertes Publikum würden sich die Musiker und der Kulturkreis sehr freuen.


Künstlerische Ausstellung der Don-Bosco-Schule Lutten, Diavortrag mit Bildern entlang der Moorbahnstrecke und erste Moorbahnfahrt des Saisanstart Bild1 Don bOsco SchuleJahres

Das Goldenstedter „Haus im Moor“ eröffnet am 1. März 2015 die diesjährige Moorsaison mit einer eindrucksvollen Ausstellung der Don-Bosco-Schule, einem Diavortrag von Antje Rehmstedt und Rainer Müller sowie einer Moorbahnfahrt. 

Um 14.00 Uhr präsentieren die Schüler der Don-Bosco-Schule Lutten an diesem Tag ihre Malereien, Zeichnungen und Plastiken, die sie im Kunst- und Werkunterricht mit viel Fantasie und Kreativität gestaltet haben. Zum Thema „Entdeckungen im Moor“ haben die Schüler des vierten Schuljahrs u.a. Kranich- und Hexenbilder gemalt, Libellen mit Zuckerkreide gezeichnet und Moorungeheuer aus Ton geformt oder als Holzrelief erarbeitet. Bei der Ausstellungseröffnung sind die kleinen Künstler anwesend und stellen neben ihren Bildern auch Lieder, Gedichte und Geschichten zum Thema „Moor“ vor.

Ab 15 Uhr kann jeder Besucher an einer kostenlosen Moorbahnfahrt teilnehmen oder sich an Bildern des stündlichen Diavortrages von Rainer Müller erfreuen.

Das Haus im Moor ist ab dem 01.03. wieder jeden Sonntag von 11.00 – 18.00 Uhr geöffnet. Moorbahnfahrten sind dann je nach Wetterlage um 15.00 Uhr möglich. Ab April ist das Haus dann wieder samstags von 13.00 – 18.00 und sonntags von 11.00 – 18.00 Uhr geöffnet und die Moorbahn startet bei Wind und Wetter regelmäßig am Wochenende an beiden Tagen um 15.00 Uhr. Für Gruppen nach Voranmeldung sind Moorbahnfahrten oder Besuche im Haus auch zu andren Zeiten möglich.

Nähere Infos unter www.goldenstedter-moor.de oder unter Tel: 04444/2694.

25JahreUweltgemeinde-2015-02-20Seit 25 Jahren engagieren sich viele Goldenstedter für die Natur

Goldenstedt ist seit 25 Jahren „Umweltgemeinde“. Aus diesem Anlass hatte die Biologische Schutzgemeinschaft Hunte (BSH) am vergangenen Freitag (20. Februar) eingeladen zu der Veranstaltung „25 Jahre Umweltgemeinde Goldenstedt – Rückblick und Ausblick“.

Bürgermeister Willibald Meyer freute sich über die Anwesenheit von über 100 aktiven Naturschützern. Er ließ keinen Zweifel daran, dass Rat und Verwaltung sich durch diese „Geburtstagsfeier“ geehrt fühlten. Allerdings sei das Umweltengagement nur möglich, weil schon Kinder in der Schule damit aufwüchsen. Dadurch sei in den 25 Jahren ein strak ausgeprägtes Problembewusstsein und hohe Akzeptanz in der breiten Bevölkerung für Umwelt- und Naturschutzfragen entstanden.

Stolz präsentierten die Goldenstedter Naturfreunde, die Schüler der Naturschutz-AG der Marienschule, der Goldenstedter Hegering, der Heimatverein Goldenstedt, die Ländliche Erwachsenenbildung, der Förderverein Goldenstedter Moor, der Gäste- und Touristikverein und die Goldenstedter Tücker ihre Projekte.

Moderator und Gastredner, Prof. Dr. Remmer Akkermann von der Biologischen Schutzgemeinschaft (BSH), betonte, dass Goldenstedt zu Recht den Titel „Umweltgemeinde“ trage. Zwar gebe es auch in anderen Orten aktive Naturschützer. Aber in kaum einer anderen Gemeinde beteiligten sich so viele Bürger und Vereine ehrenamtlich an den Initiativen und Umweltschutzprojekten. Für Akkermann war das Grund genug, alle Bürger mit einer Anerkennungsurkunde der BSH auszuzeichnen. Sie soll künftig symbolisch im Goldenstedter Rathaus hängen.

Wirtschaftsminister Olaf Lies informiert sich über moobil+

Mehr als vierzig Politiker und Verkehrsexperten waren ins Vechtaer Kreishaus gekommen, um nach 15 Monaten Pilotphase gemeinsam Bilanz zu ziehen. Die Statistiken sprechen für sich: Über 5000 registrierte Kunden fahren regelmäßig mit den Bussen von moobil+, insgesamt wurden schon 85.000 Personen befördert und 60.000 Anrufe bei den Mitarbeitern der Mobilitätszentrale registriert. Hier haben mittlerweile vier Mitarbeiterinnen alle Hände voll zu tun, um die Fahrten zwischen den 521 Haltestellen per eigens entwickelter neuer Mobilitätssoftware im Landkreis Vechta zu koordinieren – und die Nachfrage steigt weiter. Das ist auch Verdienst von 79 ehrenamtlichen moobil+Beratern in den Städten und Gemeinden.

Lies zeigte sich von den Ergebnissen beeindruckt: „moobil+ ist ein richtig gutes Projekt. Ich nehme heute eine ganze Menge mit.“ Zuvor hatte Landrat Herbert Winkel den Minister um Unterstützung bei der Evaluation des Projekts gebeten: „Die Erkenntnisse, die sich aus der Auswertung der Pilotphase ziehen lassen, sind ganz sicher für die Verkehrsplanungen im ganzen Land von großem Interesse.“ moobil+ könne Vorbild für andere Regionen werden und als beispielhaftes Nahverkehrsprojekt Schule machen, waren sich Minister und Landrat einig.

Winkel dankte sowohl den Städten und Gemeinden als auch den sechs Verkehrsunternehmern und dem Kreistag für die Unterstützung des zukunftsweisenden Projekts. Zudem machte er sich für die Weiterführung von moobil+ stark und bat Lies, weiterhin ÖPNV-Mittel zur Verfügung zu stellen und moobil+ auch erstmalig als Pilotprojekt zu fördern. Im Sommer werden die politischen Gremien über die Zukunft von moobil+ entscheiden.

Bürgermeister Willibald Meyer, Heinrich Lüers, Doris Suhr, Landrat Herbert Winkel, Stefan Kühling, Waltraud Varelmann und Christian Rolke. (von links)Doris Suhr half ihrem Bruder

Doris Suhr aus Vechta ist für die „Gute Tat des Jahres 2014“ ausgezeichnet worden.

Im siebten Jahr des kreisweiten Wettbewerbs „Die gute Tat“ wurde im April des vergangenen Jahres Frau Doris Suhr aus Vechta mit der „Guten Tat des Monats“ ausgezeichnet.

Am 31. Oktober 2013 spendete Suhr ihrem damals 44-jährigen Bruder eine ihrer Nieren. Dessen Nierenerkrankung war im Jahr 2000 diagnostiziert worden. Bedingt durch die Dialysebehandlung und weitere Nebenerkrankungen hatte Stefan Kühling in den letzten Jahren gesundheitlich immer stärker abgebaut. Die Organtransplantation erfolgte an der Medizinischen Hochschule in Hannover. Inzwischen geht es Kühling wieder gut. Alle Werte seien im grünen Bereich, berichtet Doris Suhr.

In der vergangenen Woche erhielt Suhr im Rahmen eines Festaktes im Goldenstedter Bürgersaal die Auszeichnung, verbunden mit einem von der Firma Maschinen- und Stahlbau Lüers in Lutten gespendeten Scheck in Höhe von 500 Euro. Schirmherr des Wettbewerbs, Landrat Herbert Winkel, lobte das sozial-caritative Engagement der Gemeinde Goldenstedt und unterstrich die Bedeutung von Organspenden.

IMG Prämiert als bester Motivwagen: Die Fredelaker zeigten Schafe und Wölfe in friedlicher KoexistenzUmzüge in Lutten und Goldenstedt gut besucht

Die Gemeinde Goldenstedt mausert sich zu einer Karnevalshochburg. Tausende Schaulustige kamen am Wochenende zu den zwei Umzügen in Lutten und Goldenstedt. In diesen fuhren zahlreiche Motivwagen.

Unter der Regie des Junggesellenvereins startete am Samstag der Umzug mit elf Wagen in Lutten. Bei sonnigem Wetter zog er viele Besucher an. Erwartungsvoll postierten sich hunderte Karnevalisten am Rand des Umzugsweges im Ort Lutten. Nach dem Umzug wurde ausgelassen im Zelt beim Dorfkrug und im Saal Picker bis in die frühen Morgenstunden weitergefeiert. Unter den Karnevalisten waren auch Bürgermeister Willibald Meyer und einige Ratsmitglieder.

Der Sonntagnachmittag stand ganz im Zeichen des Karnevalsumzuges im Ort Goldenstedt. Hier waren etwa 40 Wagen und Gruppen unterwegs. Bei der Bewertung der Motivwagen hatte es die Jury nicht leicht. Die Themenpalette war närrisch und bunt. Die rund 10.000 Zuschauer an den Straßen applaudierten den Narren.

Die Akteure hatten sich viel Mühe gegeben, die Erwartungen des Karnevalspublikum zu erfüllen. Alle waren originell, viele Teil lokalpolitisch. Bürgermeister Meyer musste – wie auch schon in den vergangenen Jahren –mehrmals als Umzugsthema herhalten. „Willibald, nimm‘ dich in Acht“, warnte zum Beispiel die Gruppe der „Schrägen Vögel“, die neben schräg auch noch ausgesprochen farbig war. „Dank Willibald steigt Rocky wieder in den Ring“, stellten die „Golden State Splashers“ fest, und lieferten dem Publikum in ihrem mobilen Box-Club den einen oder anderen Fight, wobei der Bürgermeister übrigens unverletzt blieb. Wenig begeistert wäre Meyer wohl, wenn die Idee der Wagengruppe „Holzbuben“ Wirklichkeit werden würde: Der Wagen zeigte ein atomares Endlager in seiner Gemeinde.

Die Gruppe Fredelake hatte sich einem Thema gewidmet, das in aller Munde ist: Schaf und Wolf. Doch im Gegensatz zum richtigen Leben verstanden sich die Tiere auf dem Wagen ganz ausgezeichnet und sorgten mehr für Stimmung denn für Angst. Das närrische Treiben ging nach dem Umzug noch einige Stunden im Festzelt auf dem Bürgermeister-Dierkes-Platz vor dem Rathaus weiter.

Wolf (Foto: Bernard Landgraf, cc by-sa 3.0, http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Canis_lupus.jpg?uselang=de)Foto: Bernard Landgraf (cc by-sa 3.0, commons.wikimedia.org/wiki/File:Canis_lupus.jpg)Bürgermeister Meyer schreibt an Umweltministerium

Die Sichtung des Wolfes in der Nähe des Waldkindergartens in Goldenstedt bereitet nicht nur den Eltern und Erzieherinnen Kopfschmerzen, sondern sorgt in der Öffentlichkeit für neuen Zündstoff in der Frage der Wiederansiedlung des Wolfes in unserer Region.

Bürgermeister Willibald Meyer will einerseits die zunehmenden Ängste in der Bevölkerung  vor dem Wolf ernst nehmen, andererseits aber nicht den Waldkindergarten schließen. Auch in einem Gespräch mit dem Träger und der Leitung sowie den Eltern des Waldkindergartens wurde eine Schließung abgelehnt.

Von einem Schreiben an die zuständige Staatssekretärin im Umweltministerium, Frau Almut Kottwitz, erhofft sich die Gemeinde Ratschläge und Entscheidungshilfen. „Die bisherigen Auskünfte von „Wolfsexperten“ über die Gefährlichkeit des Wolfes sind so unterschiedlich, dass ich die Entscheidung über die Schließung des Waldkindergartens nicht alleine treffen will“, erklärte Meyer. Eine Durchschrift des Schreibens an die Staatssekretärin erhielten die Landtagsabgeordneten Renate Geuter (SPD) und Dr. Stephan Siemer (CDU) mit der Bitte um Unterstützung.
Bildhauer Uwe Oswald (r.) im Gespräch mit dem stv. Heimatvereinsvorsitzenden Franz Holzenkamp vor dem Heimathuus in Lutten.Gemeinschaftsaktion von Heimatverein Lutten, LEB und Gemeinde Goldenstedt

Das zweite Bildhauersymposium der Gemeinde Goldenstedt findet vom 7. bis 13. September in Lutten statt. Ziel ist es, die Goldenstedter Skulpturenmeile, die zur Zeit aus 15 Skulpturen im Ort Goldenstedt besteht, auf das ganze Gemeindegebiet auszudehnen.

Daher soll nun eine Skulptur für Lutten erstellt werden. Deshalb werden Anfang September fünf Bildhauer beim Heimathuus in Lutten Skulpturen aus Holz, Metall oder Stein erstellen. Als Thema ist vorgegeben „Skulptur für Lutten“. Es ist den Künstlern freigestellt, welche Motive sie dafür wählen. Die Initiative dazu kommt vom Heimatverein Lutten .

Zum Einsatz kommen nicht nur Stecheisen, sondern auch Motorsägen. Daher ist es für Heimat- und Kunstfreunde sicherlich auch interessant, den Bildhauern von Zeit zu Zeit bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen.

Das Symposium wird vom Heimatverein zusammen mit der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) und der Gemeinde Goldenstedt durchgeführt. Der Künstler Uwe Oswald wird das Treffen leiten. Er wird dann auch selbstan einer Skulptur arbeitet.

Goldenstedts Bürgermeister Willibald Meyer (dritter von links)) feiert im Kreise seiner ehemaligen Kollegen Hans-Georg Knappik (Damme), Hans Lehmann (Bakum), Heiner Thölke (Visbek) und Heinrich Moormann (Dinklage) sein zehnjähriges Dienstjubiläum.Aktuelle Amtszeit endet 2019

In einer kleinen Feierstunde mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde Goldenstedt, den Ratsmitgliedern sowie einigen anderen Weggefährten beging Goldenstedts Bürgermeister Willibald Meyer am Montag (2. Februar) sein zehnjähriges Dienstjubiläum als hauptamtlicher Bürgermeister. Meyer, der zuvor bereits seit 1986 ehrenamtlicher Bürgermeister war, wurde am 15. Januar 2005 zum ersten hauptamtlichen Bürgermeister Goldenstedts gewählt.

Mit der Wiederwahl am 11. September 2011 begann Meyers zweite Amtsperiode. Neben dem Allgemeinen Vertreter des Bürgermeisters, Michael Wübbelmann und dem Ratsvorsitzenden Rudolf Aumann zollte auch der ehemalige Dinklager Bürgermeister und langjährige Weggefährte Meyers, Heinrich Moormann, dem Jubilar in einer humorvollen Ansprache seinen Dank und seine Anerkennung für Meyers bisher geleistete Arbeit für die Gemeinde Goldenstedt.

Meyer selbst bedankte sich in seiner kurzen Rede für die wohltuenden Komplimente der Redner über Goldenstedts bürgerfreundliche Kommunalpolitik, die er umgehend an alle seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitergab. „Ohne das freundliche Miteinander aller Kolleginnen und Kollegen und ohne die gute Zusammenarbeit von Rat und Verwaltung wären wir sicherlich nicht so erfolgreich. Unsere praktizierte und in der Bevölkerung anerkannte Politik der offenen Rathaustür wäre sonst gar nicht möglich“, so Bürgermeister Meyer, der bis 2019 gewählt ist. Dann kann er nicht wieder kandidieren, da er die Altersgrenze für Wahlbeamte überschritten hat.

Flüchtlinge helfen beim Aufbau des JugendzentrumsBürgermeister Willibald Meyer lobt Jugendparlament-Initiative

In der Gemeinde Goldenstedt sind Flüchtlinge willkommen und gut integriert. Das zeigte sich jetzt auch bei einer Aktion des Jugendparlamentes. Zwölf Flüchtlinge, die in Goldenstedt leben, halfen dabei, einen neuen Jugendtreff aufzubauen.
Die Gemeinde Goldenstedt hat ein kleines rotes Backsteingebäude angemietet. Die ehemalige Werkstatt soll als Jugendtreff dienen. Bei einem ersten Arbeitseinsatz haben Jugendliche und Erwachsene die Wände angestrichen. Demnächst sollen Möbel aufgestellt werden. Auch das soll in Gemeinschaftsaktion erfolgen.

Bürgermeister Willibald Meyer ist von dem sozial-caritativen Engagement der Jugendlichen sehr angetan und nannte die Initiative des Jugendparlaments vorbildlich. „Das sind Signale, die auf ein gutes Miteinander in unserer Gemeinde schließen lassen“, erklärte Meyer.

Kooperationsprojekt aus dem Jahr 2009: Marienschüler und ihre polnischen Partnerschüler verbessern gemeinsam mit dem Tückerverein, den Naturfreunden und der Hunte-Wasseracht die Laichbedingungen für Lachse im Mühlenbach. (Foto: Marienschule)Es ist vieles erreicht worden, aber es bleibt auch viel zu tun

Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Goldenstedt setzen sich auf vielfältige Weise für den Naturschutz ein. Zahlreiche Projekte wie der Schutz des Goldenstedter Moores, die Renaturierung von Gewässern oder das Pflanzen eines ganzen Schulwaldes zeigen, wie viel gelingen kann, wenn man sich auf gemeinsame Ziele besinnt, anstatt Differenzen zu betonen. Naturschutzvereine, Jäger, Angler, Heimatverein, LEB und Schulen: Sie alle ziehen in Goldenstedt an einem Strang.

Bereits 1989 gab es in Goldenstedt eine erste Umweltwoche. Dieses Jubiläum ist nun Anlass für die Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems (BSH), gemeinsam mit allen Akteuren Bilanz zu ziehen. Was wurde geschafft? Welche Probleme warten nach wie vor auf eine Lösung?

Für den 20. Februar lädt die BSH deshalb gemeinsam mit der Gemeinde in den Bürgersaal des Goldenstedter Rathauses ein. Ab 19.30 Uhr stellen die Vereine und Verbände ihre Projekte vor, um im Abschluss einen Ausblick in die Zukunft zu wagen. Hier soll vor allem auch die Jugend zu Wort kommen. Denn bei allem Erfolg, für die junge Generation bleibt genug zu tun.

Besseres Image angestrebt20150119 LEADER Bewerbung

Die zehn Städte und Gemeinden im Kreis Vechta sowie der Landkreis bewerben sich gemeinsam um Aufnahme in das EU-Förderprogramm LEADER. Am Montag (19. Januar) haben die zehn Bürgermeister und Landrat Herbert Winkel ihre Bewerbung beim Landesbeauftragten für regionale Landesentwicklung Weser-Ems, Franz-Josef Sickelmann, in Oldenburg eingereicht. Sollte die Jury des Landes Niedersachsen dem Antrag der Kommunen im Kreis Vechta stattgeben, stehen bis zum Jahr 2020 rund 2,4 Millionen Euro Fördergelder für verschiedene öffentliche und private Projekte zur Verfügung.

Grundlage für die Bewerbung um Mittel aus dem EU-Fördertopf ist ein Regionales Entwicklungskonzept (REK). Das haben die Kommunen im Kreis Vechta in den vergangenen sechs Monaten mit einer starken Bürgerbeteiligung ausgearbeitet. In Workshops und öffentlichen Foren unter Beteiligung von Interessensverbänden, Wirtschaftsvertretern und Bürgern legten die Kommunen im REK drei Handlungsfelder fest. So stehen die Themen Demographie und Soziales, Umwelt- und Ressourcenschutz sowie die regionale Wirtschaftsentwicklung im Mittelpunkt der Bewerbung.

Moderiert und ausgearbeitet wurde das Konzept von der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG) mit Sitz in Osnabrück. Die Kommunen möchten vor allem das Image der Region rund um Vechta verbessern. „Wird in den Handlungsfelder erfolgreich gearbeitet, führt dies zwangsläufig zu einem Imagegewinn“, erklärte Hennig Spenthoff von der NLG.

Erfahrung in der Zusammenarbeit bei der Umsetzung von geförderten Projekten haben die Kommunen im Kreis Vechta bereits in der vergangenen Förderperiode gesammelt. Dort mündeten zwei Integrierte ländliche Entwicklungskonzepte (ILEK) – eines für den Nord-, eines für den Südkreis – in einem gemeinsamen Regionalmanagement (REM).

Mit Mitteln aus dem EU-Förderprogramm „Integrierte Ländliche Entwicklung“ (ILE) wurde unter anderem das Nahverkehrssystem Moobil+ auf den Weg gebracht. Und das fand am Montag lobende Worte vom Landesbeauftragten Sickelmann: „Moobil+ hat Leuchtturmwirkung für andere Regionen in Niedersachsen.“

Eine Aufnahme in das ILE-Programm kann es für die Kommunen aus dem Kreis Vechta auch in der nächsten Förderperiode geben für den Fall, dass die LEADER-Bewerbung nicht erfolgreich ist.

Die Chancen auf Förderung stehen dabei aber für die Region Vechta nicht schlecht. Insgesamt sollen 40 LEADER- und 25 ILE-Förderungen in Niedersachsen vergeben werden. 23 Regionen haben sich um LEADER, 14 um ILE und 28 für beide Programme beworben. Welche Region sich letztlich über eine Förderung freuen darf, steht im Mai fest.

Sollte die Bewerbung um LEADER erfolgreich sein, werden die Kommunen ein Regionalmanagement auf den Weg bringen. In der Lenkungsgruppe, die über die Projekte berät, bilden die Vertreter der elf beteiligten Kommunen die eine Hälfte; die andere Hälfte stellen ehrenamtliche Vertreter aus den Bereichen Soziales, Kultur und Wirtschaft.

Die Hauptverwaltungsbeamten der Kommunen im Kreis Vechta übergeben das Regionale Entwicklungskonzept als Bewerbung für das LEADER-Programm an das Amt für regionale Landesentwicklung in Oldenburg.

Von links: Helmut Gels (Bürgermeister Vechta), Frank Bittner (Dinklage), Henning Spenthoff (NLG), Patricia Bonney (Amt für regionale Landentwicklung Weser-Ems; ArL), Dr. Wolfgang Krug (Holdorf), Tobias Averbeck (Bakum), Willibald Meyer (Goldenstedt), Carsten Fischer (ArL), Landrat Herbert Winkel, Manuela Honkomp (Steinfeld), Ansgar Brockmann (Neuenkirchen-Vörden), Gerd Muhle (Damme), Franz-Josef Sickelmann (Landesbeauftragten für regionale Landesentwicklung Weser-Ems), Tobias Gerdesmeyer (Lohne), Gerd Meyer (Visbek) und Norbert Wencker (ArL). Foto: Christian Tombrägel, Stadt Lohne

BdV Trachtenstube2015 01Kinderkrippe und Vertriebene teilen sich ein Gebäude

IchDie Kinderkrippe Ammeri platzt aus allen Nähten. Als Notlösung musste schon ein mobiler Raum eingerichtet werden. Nun allerdings steht einer Erweiterung nichts mehr im Wege. Die Gemeinde Goldenstedt hat eine Einigung mit dem Bund der Vertriebenen (BdV) erreicht. Der BdV unterhält in der alten Amberger Schule die Ostdeutschen Heimat- und Trachtenstuben.

Der BdV gibt die Trachtenstube und einen Teil der Küche ab und stimmt der Errichtung eines Neubaus für zwei Krippengruppen auf der Grünfläche zu. Auch mit der Versetzung des Vertriebenen-Mahnmals an einen anderen zentralen Standort ist der BdV einverstanden.

Bürgermeister Willibald Meyer freut sich über den Kompromiss, der durch Vermittlung des niedersächsischen BdV-Landesvorsitzenden Oliver Dix aus Hannover zustande gekommen ist. Die Gemeindeverwaltung wird möglichst bald den Gremien des Rates eine neue Vereinbarung mit dem BdV zur Beschlussfassung vorlegen. Meyer rechnet mit großer Zustimmung, da die Nachfrage nach Krippenplätzen in Goldenstedt nach wie vor groß ist. „Es ist Eile geboten“, meint der Bürgermeister.

 

Verleihung FörderpreisSechs Personen ausgezeichnet

Für ihr Engagement hat die Gemeinde Goldenstedt beim Neujahrsempfang fünf Personen mit dem Förderpreis der Gemeinde geehrt. Margarethe Röderstein hat jahrelang im Pfarrgemeinderat der Kirchengemeinde St. Gorgonius mitgearbeitet, engagiert sich ehrenamtlich im Pflegeheim St. Franziskus-Haus und übernahm hier den Kapellendienst, als die letzte in Goldenstedt verbliebene Liebfrauen-Schwester Amaltrud ins Mutterhaus ihres Ordens abberufen wurde.

Außerdem zeichnete die Gemeinde Heinz Arkenau aus. Dieser ist seit 40 Jahren im Lutter Schützenverein aktiv, war viele Jahre im Vorstand und federführend beim Bau des Vereinsheims der Schützen und des TuS Lutten im Einsatz. Außerdem half er dem Malteser-Hilfsdienst beim Aufbau eines Krankenhauses in Litauen.

Der dritte Förderpreisträger ist August Westermann als langjähriger Vorsitzender des Goldenstedter Hegerings und Leiter der Bläsergruppe. Er wurde für seinen unermüdlichen Einsatz für die Jägerschaft und sein Engagement für den Umweltschutz ausgezeichnet.

Verleihung JugendförderpreisEine weitere Auszeichnung geht an den Fußballer Markus Kühling, der seit seinem Eintritt in den Verein mit neun Jahren im Jahr 1978 für den TuS Lutten im Einsatz ist. Seit 2002 ist er im Vorstand, seit 2010 auch für die Jugendarbeit verantwortlich.

Auf der Liste der Preisträger steht auch Winfried Rötepohl-Bahlmann. Er setze sich besonders für die Heimatpflege in Goldenstedt ein, sei aktiver Autor von Büchern über die Heimatgeschichte und engagiere sich seit Jahren ehrenamtlich für die Förderung der Kultur in der Gemeinde, erklärte Ratsvorsitzender Rudolf Aumann als Laudator.

Jugendpreis für Simon Gelhaus

Beim Jugendförderpreises gab es in diesem Jahr nur einen Preisträger. Auf Vorschlag des Jugendparlaments wurde Simon Gelhaus wegen seines vielfältigen ehrenamtlichen Engagements ausgezeichnet. Das frühere Mitglied des Jugendparlaments ist als Obergruppenleiter bei den Messdienern und als Schiedsrichter beim TuS Frisia Goldenstedt aktiv. Außerdem beteiligt sich der 19-Jährige seit Jahren am Jugend- und Familienaustausch mit den französischen Partnergemeinden Goldenstedts.

Willibald Meyer (3.v.l.) und Waltraud Varelmann (r.) gratulierten (v.l.) Heribert Sieveke, Manfred Hermes, Josef Ording, Erika Varnhorn, Gerd Sadowski, Franz Uhlhorn, Klemens Varnhorn, Paul Dammann und Franz Kröger. Franz Holzenkamp (2.v.r.) hatte die Gruppe vorgeschlagen."Gute Tat des Monats" im Dezember 2014

Die Krippe in der St.-Jacobus-Kirche ist für viele Lutter fester Bestandteil des Weihnachtsfestes. Dafür verantwortlich ist eine Gruppe, die seit über 50 Jahren die Krippe in der Kirche liebevoll dekoriert und die 30 geschnitzten, 40 Zentimeter großen Holzfiguren aufstellt. Für dieses Engagement hat das Goldenstedter Familienbündnis jetzt die Gruppe für die „Gute Tat des Monats“ ausgezeichnet.

Das dienstälteste Mitglied der Gruppe ist Gerd Sadowski, der seit einem halben Jahrundert aktiv im Krippenteam mitwirkt.

Um für ihren Einsatz die Auszeichnung „Gute Tat“ des Monats Dezember entgegenzunehmen, kamen am vergangenen Donnerstag (08. Januar) alle neun Mitglieder im Bürgersaal der Gemeinde Goldenstedt. Waltraud Varelmann vom Goldenstedter Familienbündnis und Bürgermeister Willibald Meyer überreichten den acht Männern sowie einer Frau die entsprechende Urkunde und einen Scheck über 100 Euro. Das Preisgeld wollen die Geehrten an den Heimatverein in Lutten weitergeben, der es zur Instandhaltung der Krippe einsetzen soll.

In Anwesenheit der Gemeindespitze und des Ersten Kreisrates trägt sich der Festredner des Neujahrsempfangs, Hans Höffmann, in das Goldene Buch der Gemeinde Goldenstedt ein. V.l.n.r.: Stv. Bürgermeisterin Elisabeth Wübbeler, stv. Bürgermeister Hubert Thomann, Erster Kreisrat Hartmut Heinen, Bürgermeister Willibald Meyer, Ratsvorsitzender Rudolf Aumann, stv. Bürgermeister Alfred Kuhlmann.Flüchtlinge herzlich willkommen – Dank an Ehrenamtliche

Der diesjährige Neujahrsempfang der Gemeinde Goldenstedt stand ganz im Zeichen der Flucht aus Kriegsgebieten. Unter den 400 Gästen waren auch 20 Flüchtlinge, die in Goldenstedt ihr neues Zuhause gefunden haben.

Schon zu Beginn seiner Begrüßungsansprache verwies Bürgermeister Willibald Meyer auf die bewaffneten Konflikte in Osteuropa und im Nahen Osten sowie auf die Ebola-Epidemie in Afrika. Durch diese Ereignisse sei das Flüchtlingselend überall in der Welt rapide angestiegen. Dennoch forderte er die Gäste auf, mit „Optimismus und Gottvertrauen“ in das neue Jahr zu starten.

Unter den Gästen begrüßte der Bürgermeister ganz besonders die Neubürger der Gemeinde, „die wegen Krieg, Elend und Not ihre eigene Heimat verlassen mussten und Frieden und Sicherheit bei uns suchen“. Am Beispiel der syrischen Flüchtlinge wurde mit Hilfe einer Diashow der lange und lebensgefährliche Weg zu Fuß durch die libysche Wüste und mit überfüllten Schiffen durch das Mittelmeer nach Europa nachgezeichnet.

Die schockierenden Fotos belegen, dass der seit vier Jahren tobende Bürgerkrieg in Syrien dramatische Folgen für die Zivilbevölkerung im Land hat. Vor allem die Kinder und Jugendlichen leiden besonders an den direkten Folgen des Krieges.

Bürgermeister Meyer stellte eine große Hilfsbereitschaft in Goldenstedt fest. Er dankte den zahlreichen Helferinnen und Helfern für ihr Engagement, ohne das die Gemeinde weniger lebens- und liebenswert sei. Ausdrücklich betonte er, dass angesichts des demographischen Wandels das Motto nicht lauten dürfe: „Das Boot ist voll.“ Vielmehr heiße die Losung: „Wir helfen alle mit!“

Auch der Festredner des Abends, der Vechtaer Reiseunternehmer Hans Höffmann, widmete weite Teile seiner Ansprache den Flüchtlingen. Er appellierte an die deutsche Bevölkerung, die Heimatlosen mit offenen Armen aufzunehmen. „Jeder Mensch braucht eine Heimat, wo er sich ganz wohl fühlen kann.“ Der Redner, der nach eigenen Angaben die meiste Zeit des Jahres in der weiten Welt unterwegs ist, lehnte jede Form von Fremdenangst und Fremdenfeindlichkeit ab und zeigte für die Pegida-Demonstrationen kein Verständnis. Stattdessen lobte er die Gemeinde Goldenstedt, die in der Gastfreundschaft gegenüber den Flüchtlingen mit gutem Beispiel vorangehe.

Unter den Ehrengästen konnte Bürgermeister Willibald Meyer die gebürtige Goldenstedterin, MdL Renate Geuter aus Friesoythe, den neuen Ersten Kreisrat des Landkreises Vechta, Hartmut Heinen, sowie eine Reihe von amtierenden und ehemaligen Bürgermeisterkollegen begrüßen. Als Vertreter der Kirchen hieß er Pfarrerin Elke Koopmann und Pater Boby Pallickamalil herzlich willkommen. Viel Beachtung fand bei den Gästen die amtierende Erdbeerkönigin Johanna Reker aus Goldenstedt.

Den musikalischen Rahmen gestaltete die Bremer Musical-Company mit der Sängerin Sara Dähn und dem Pianisten Thomas Blaeschke, die das Publikum mit mehreren Musicalhits begeisterten.

2014 Bürgermeister Willibald Meyer -Dank an den Landkreis – Sorge um die Flüchtlingspolitik

Bürgermeister Willibald Meyer ist zufrieden mit dem vergangenen Jahr. So schaut er mit einigem Stolz auf die erheblichen Investitionen im Bereich der Schulen und Kindergärten. Als größtes Projekt verweist er hier auf die Fertigstellung der Maßnahme „Umbau und Erweiterung der Don-Bosco-Schule in Lutten mit einer Mensa“.  Nach rund 14 Monaten Bauzeit können die Schülerinnen und Schüler der Don-Bosco-Schule seit Schuljahresbeginn 2014/2015 im Zuge des Ganztagsbetriebs in der neuen stilvoll eingerichteten Mensa zu Mittag essen. Zugleich wurde das Raumangebot der Don-Bosco-Schule erheblich erweitert und aufgewertet. Insgesamt wurden hier rund 1,2 Millionen Euro investiert.

Die Träger der Kindergärten und Kinderkrippen im Gemeindegebiet haben im Haushaltsjahr 2014 von der Gemeinde Goldenstedt Zuweisungen erhalten für den laufenden Betrieb sowie das beitragsfreie Kindergartenjahr in Höhe von 1.467.300 Euro. Meyer nennt diese Ausgaben für die Schulen und Kindergärten eine „unverzichtbare und unaufschiebbare Investition in die Zukunft der Gemeinde“.

Viele neue Bauplätze

Gleichzeitig verweist er aber auch auf die enormen Anstrengungen von Rat und Verwaltung bei der Wohnbau- und Gewerbeentwicklung. So seien im vergangenen Jahr zahlreiche Bauplätze geschaffen worden. Auch stünden in der Gemeinde zur Zeit ausreichend Gewerbeflächen zur Verfügung.

Ausdrücklich begrüßt Goldenstedts Bürgermeister den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs durch den Landkreis Vechta. Das Interesse an moobil+ steige ständig, sodass dieses Gemeinschaftsprojekt schon jetzt als Erfolg bezeichnet werden könne. Vor allem die ältere Generation sei dadurch mobiler geworden. Große Hoffnung setzt Meyer auch in die weitere Entwicklung des Ausbaus des Internets durch den Landkreis Vechta. Hier sei die Gemeinde Goldenstedt beim Ausbau der Breitbandverkabelung durchaus aktiv mit dabei.

Für das Jahr 2015 hat die Gemeinde Goldenstedt sich laut Meyer viel vorgenommen. Hier ist exemplarisch der Umbau und die Erweiterung des Harmann-Wessel-Hauses zu einem Familienzentrum mit Kindergarten zu nennen. Auch die Erweiterung bzw. der Neubau der Kinderkrippe Ammeri ist im neuen Jahr geplant.

Ins Visier hat die Gemeinde außerdem eine neue Mehrzweckhalle in Lutten genommen wie auch die Gestaltung des Goldenstedter Ortskerns.

Bürgermeister Meyer macht keinen Hehl daraus, dass die Investitionen eine Herausforderung für den Haushalt sind und die notwendig gewordene Steuererhöhung für ihn ein Wermutstropfen  ist. „Die Klagen darüber seitens der Steuerzahler hielten sich in Grenzen. Darüber habe ich mich sehr gefreut; denn Steuererhöhungen sind immer unangenehm sowohl für den betroffenen Steuerzahler als auch für Rat und Verwaltung“, erklärte Meyer.

Große Sorgen macht sich der Bürgermeister angesichts der weltweiten Kriegsherde um eine humane Flüchtlingspolitik. In Goldenstedt leben derzeit 64 Flüchtlinge und für das neue Jahr ist die Aufnahme von 40 weiteren Flüchtlingen schon angekündigt. Die Bereitstellung von Wohnraum ist für die Gemeinde eine Herausforderung. Auch die Bereitschaft der Bevölkerung zu konkreten Hilfen für die Flüchtlinge stoße leider an gesetzliche Grenzen.  Einerseits sei es wichtig, die Flüchtlinge in das Gemeindeleben zu integrieren und ihnen das Gefühl zu geben, dass sie willkommen sind. Andererseits müssten diese jahrelang auf die Anerkennung ihres Flüchtlingsstatus warten. Unter dieser Unsicherheit litten vor allem die Kinder und Jugendlichen. Bürgermeister Meyer erwartet von den Verantwortlichen in Berlin, dass die Asylpolitik in den kommenden Jahren auch in den gesetzlichen Vorgaben eine menschlichere Note bekommt.

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Sprechstunde des Sozialverbandes VdK
Donnerstag, 23. November 2017
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Kreativkurs in der Jugendwerkstatt
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"Aktion Junior" beim Jugendtreff Lutten
Donnerstag, 23. November 2017
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Sitzung Demografieausschuss
Donnerstag, 23. November 2017
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Stricktreff "Nadelspiel" in der Villa Marischen
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Mehrgenerationen-Frühstück
Freitag, 24. November 2017
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Nähtreff im Mehrgenerationenhaus
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Adventsbasar in Ellenstedt
Sonntag, 26. November 2017
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"Aktion Junior" beim Jugendtreff Lutten