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LOGO - Goldenstedt Wir begrüßen Sie herzlich auf der Internetseite der Gemeinde Goldenstedt! 

Auf den nachfolgenden Seiten stellen wir Ihnen die Gemeinde sowie den Rat und die Verwaltung vor. Sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung. Sie werden Ihnen schnell und unbürokratisch weiterhelfen. 
Ihre Gemeinde Goldenstedt
 


Vorbereitungskonzert für Abiturprüfung im BürgersaalKonzert


In Zusammenarbeit mit dem Kulturkreis "KULTURerLEBEN" in Goldenstedt laden vier Abiturienten vom Gymnasium Antonianum Vechta und dem Thomaskolleg Füchtel ganz herzlich zu einem noch nie da gewesenen Konzert in den Bürgersaal nach Goldenstedt ein. 

Alexandra Karmann und Gia Minh Vo am Klavier, Jonas Melnyk am Schlagzeug und Judith Haller auf der Harfe sind vier Abiturienten, die dieses  Konzert als Generalprobe für ihre musikpraktische Prüfung im Abitur nutzen möchten. 

Dargeboten wird ein abwechslungsreiches und interessantes Programm aus verschiedenen Epochen auf Harfe, Klavier und Schlagzeug. Das Konzert wird in einem ansprechendem Rahmen im Bürgersaal in Goldenstedt am Donnerstag, den 05.03.15 um 19:00 Uhr stattfinden. Der Eintritt ist frei.

Über ein entsprechend großes und interessiertes Publikum würden sich die Musiker und der Kulturkreis sehr freuen.


Künstlerische Ausstellung der Don-Bosco-Schule Lutten, Diavortrag mit Bildern entlang der Moorbahnstrecke und erste Moorbahnfahrt des Saisanstart Bild1 Don bOsco SchuleJahres

Das Goldenstedter „Haus im Moor“ eröffnet am 1. März 2015 die diesjährige Moorsaison mit einer eindrucksvollen Ausstellung der Don-Bosco-Schule, einem Diavortrag von Antje Rehmstedt und Rainer Müller sowie einer Moorbahnfahrt. 

Um 14.00 Uhr präsentieren die Schüler der Don-Bosco-Schule Lutten an diesem Tag ihre Malereien, Zeichnungen und Plastiken, die sie im Kunst- und Werkunterricht mit viel Fantasie und Kreativität gestaltet haben. Zum Thema „Entdeckungen im Moor“ haben die Schüler des vierten Schuljahrs u.a. Kranich- und Hexenbilder gemalt, Libellen mit Zuckerkreide gezeichnet und Moorungeheuer aus Ton geformt oder als Holzrelief erarbeitet. Bei der Ausstellungseröffnung sind die kleinen Künstler anwesend und stellen neben ihren Bildern auch Lieder, Gedichte und Geschichten zum Thema „Moor“ vor.

Ab 15 Uhr kann jeder Besucher an einer kostenlosen Moorbahnfahrt teilnehmen oder sich an Bildern des stündlichen Diavortrages von Rainer Müller erfreuen.

Das Haus im Moor ist ab dem 01.03. wieder jeden Sonntag von 11.00 – 18.00 Uhr geöffnet. Moorbahnfahrten sind dann je nach Wetterlage um 15.00 Uhr möglich. Ab April ist das Haus dann wieder samstags von 13.00 – 18.00 und sonntags von 11.00 – 18.00 Uhr geöffnet und die Moorbahn startet bei Wind und Wetter regelmäßig am Wochenende an beiden Tagen um 15.00 Uhr. Für Gruppen nach Voranmeldung sind Moorbahnfahrten oder Besuche im Haus auch zu andren Zeiten möglich.

Nähere Infos unter www.goldenstedter-moor.de oder unter Tel: 04444/2694.

25JahreUweltgemeinde-2015-02-20Seit 25 Jahren engagieren sich viele Goldenstedter für die Natur

Goldenstedt ist seit 25 Jahren „Umweltgemeinde“. Aus diesem Anlass hatte die Biologische Schutzgemeinschaft Hunte (BSH) am vergangenen Freitag (20. Februar) eingeladen zu der Veranstaltung „25 Jahre Umweltgemeinde Goldenstedt – Rückblick und Ausblick“.

Bürgermeister Willibald Meyer freute sich über die Anwesenheit von über 100 aktiven Naturschützern. Er ließ keinen Zweifel daran, dass Rat und Verwaltung sich durch diese „Geburtstagsfeier“ geehrt fühlten. Allerdings sei das Umweltengagement nur möglich, weil schon Kinder in der Schule damit aufwüchsen. Dadurch sei in den 25 Jahren ein strak ausgeprägtes Problembewusstsein und hohe Akzeptanz in der breiten Bevölkerung für Umwelt- und Naturschutzfragen entstanden.

Stolz präsentierten die Goldenstedter Naturfreunde, die Schüler der Naturschutz-AG der Marienschule, der Goldenstedter Hegering, der Heimatverein Goldenstedt, die Ländliche Erwachsenenbildung, der Förderverein Goldenstedter Moor, der Gäste- und Touristikverein und die Goldenstedter Tücker ihre Projekte.

Moderator und Gastredner, Prof. Dr. Remmer Akkermann von der Biologischen Schutzgemeinschaft (BSH), betonte, dass Goldenstedt zu Recht den Titel „Umweltgemeinde“ trage. Zwar gebe es auch in anderen Orten aktive Naturschützer. Aber in kaum einer anderen Gemeinde beteiligten sich so viele Bürger und Vereine ehrenamtlich an den Initiativen und Umweltschutzprojekten. Für Akkermann war das Grund genug, alle Bürger mit einer Anerkennungsurkunde der BSH auszuzeichnen. Sie soll künftig symbolisch im Goldenstedter Rathaus hängen.

Wirtschaftsminister Olaf Lies informiert sich über moobil+

Mehr als vierzig Politiker und Verkehrsexperten waren ins Vechtaer Kreishaus gekommen, um nach 15 Monaten Pilotphase gemeinsam Bilanz zu ziehen. Die Statistiken sprechen für sich: Über 5000 registrierte Kunden fahren regelmäßig mit den Bussen von moobil+, insgesamt wurden schon 85.000 Personen befördert und 60.000 Anrufe bei den Mitarbeitern der Mobilitätszentrale registriert. Hier haben mittlerweile vier Mitarbeiterinnen alle Hände voll zu tun, um die Fahrten zwischen den 521 Haltestellen per eigens entwickelter neuer Mobilitätssoftware im Landkreis Vechta zu koordinieren – und die Nachfrage steigt weiter. Das ist auch Verdienst von 79 ehrenamtlichen moobil+Beratern in den Städten und Gemeinden.

Lies zeigte sich von den Ergebnissen beeindruckt: „moobil+ ist ein richtig gutes Projekt. Ich nehme heute eine ganze Menge mit.“ Zuvor hatte Landrat Herbert Winkel den Minister um Unterstützung bei der Evaluation des Projekts gebeten: „Die Erkenntnisse, die sich aus der Auswertung der Pilotphase ziehen lassen, sind ganz sicher für die Verkehrsplanungen im ganzen Land von großem Interesse.“ moobil+ könne Vorbild für andere Regionen werden und als beispielhaftes Nahverkehrsprojekt Schule machen, waren sich Minister und Landrat einig.

Winkel dankte sowohl den Städten und Gemeinden als auch den sechs Verkehrsunternehmern und dem Kreistag für die Unterstützung des zukunftsweisenden Projekts. Zudem machte er sich für die Weiterführung von moobil+ stark und bat Lies, weiterhin ÖPNV-Mittel zur Verfügung zu stellen und moobil+ auch erstmalig als Pilotprojekt zu fördern. Im Sommer werden die politischen Gremien über die Zukunft von moobil+ entscheiden.

Bürgermeister Willibald Meyer, Heinrich Lüers, Doris Suhr, Landrat Herbert Winkel, Stefan Kühling, Waltraud Varelmann und Christian Rolke. (von links)Doris Suhr half ihrem Bruder

Doris Suhr aus Vechta ist für die „Gute Tat des Jahres 2014“ ausgezeichnet worden.

Im siebten Jahr des kreisweiten Wettbewerbs „Die gute Tat“ wurde im April des vergangenen Jahres Frau Doris Suhr aus Vechta mit der „Guten Tat des Monats“ ausgezeichnet.

Am 31. Oktober 2013 spendete Suhr ihrem damals 44-jährigen Bruder eine ihrer Nieren. Dessen Nierenerkrankung war im Jahr 2000 diagnostiziert worden. Bedingt durch die Dialysebehandlung und weitere Nebenerkrankungen hatte Stefan Kühling in den letzten Jahren gesundheitlich immer stärker abgebaut. Die Organtransplantation erfolgte an der Medizinischen Hochschule in Hannover. Inzwischen geht es Kühling wieder gut. Alle Werte seien im grünen Bereich, berichtet Doris Suhr.

In der vergangenen Woche erhielt Suhr im Rahmen eines Festaktes im Goldenstedter Bürgersaal die Auszeichnung, verbunden mit einem von der Firma Maschinen- und Stahlbau Lüers in Lutten gespendeten Scheck in Höhe von 500 Euro. Schirmherr des Wettbewerbs, Landrat Herbert Winkel, lobte das sozial-caritative Engagement der Gemeinde Goldenstedt und unterstrich die Bedeutung von Organspenden.

IMG Prämiert als bester Motivwagen: Die Fredelaker zeigten Schafe und Wölfe in friedlicher KoexistenzUmzüge in Lutten und Goldenstedt gut besucht

Die Gemeinde Goldenstedt mausert sich zu einer Karnevalshochburg. Tausende Schaulustige kamen am Wochenende zu den zwei Umzügen in Lutten und Goldenstedt. In diesen fuhren zahlreiche Motivwagen.

Unter der Regie des Junggesellenvereins startete am Samstag der Umzug mit elf Wagen in Lutten. Bei sonnigem Wetter zog er viele Besucher an. Erwartungsvoll postierten sich hunderte Karnevalisten am Rand des Umzugsweges im Ort Lutten. Nach dem Umzug wurde ausgelassen im Zelt beim Dorfkrug und im Saal Picker bis in die frühen Morgenstunden weitergefeiert. Unter den Karnevalisten waren auch Bürgermeister Willibald Meyer und einige Ratsmitglieder.

Der Sonntagnachmittag stand ganz im Zeichen des Karnevalsumzuges im Ort Goldenstedt. Hier waren etwa 40 Wagen und Gruppen unterwegs. Bei der Bewertung der Motivwagen hatte es die Jury nicht leicht. Die Themenpalette war närrisch und bunt. Die rund 10.000 Zuschauer an den Straßen applaudierten den Narren.

Die Akteure hatten sich viel Mühe gegeben, die Erwartungen des Karnevalspublikum zu erfüllen. Alle waren originell, viele Teil lokalpolitisch. Bürgermeister Meyer musste – wie auch schon in den vergangenen Jahren –mehrmals als Umzugsthema herhalten. „Willibald, nimm‘ dich in Acht“, warnte zum Beispiel die Gruppe der „Schrägen Vögel“, die neben schräg auch noch ausgesprochen farbig war. „Dank Willibald steigt Rocky wieder in den Ring“, stellten die „Golden State Splashers“ fest, und lieferten dem Publikum in ihrem mobilen Box-Club den einen oder anderen Fight, wobei der Bürgermeister übrigens unverletzt blieb. Wenig begeistert wäre Meyer wohl, wenn die Idee der Wagengruppe „Holzbuben“ Wirklichkeit werden würde: Der Wagen zeigte ein atomares Endlager in seiner Gemeinde.

Die Gruppe Fredelake hatte sich einem Thema gewidmet, das in aller Munde ist: Schaf und Wolf. Doch im Gegensatz zum richtigen Leben verstanden sich die Tiere auf dem Wagen ganz ausgezeichnet und sorgten mehr für Stimmung denn für Angst. Das närrische Treiben ging nach dem Umzug noch einige Stunden im Festzelt auf dem Bürgermeister-Dierkes-Platz vor dem Rathaus weiter.

Wolf (Foto: Bernard Landgraf, cc by-sa 3.0, http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Canis_lupus.jpg?uselang=de)Foto: Bernard Landgraf (cc by-sa 3.0, commons.wikimedia.org/wiki/File:Canis_lupus.jpg)Bürgermeister Meyer schreibt an Umweltministerium

Die Sichtung des Wolfes in der Nähe des Waldkindergartens in Goldenstedt bereitet nicht nur den Eltern und Erzieherinnen Kopfschmerzen, sondern sorgt in der Öffentlichkeit für neuen Zündstoff in der Frage der Wiederansiedlung des Wolfes in unserer Region.

Bürgermeister Willibald Meyer will einerseits die zunehmenden Ängste in der Bevölkerung  vor dem Wolf ernst nehmen, andererseits aber nicht den Waldkindergarten schließen. Auch in einem Gespräch mit dem Träger und der Leitung sowie den Eltern des Waldkindergartens wurde eine Schließung abgelehnt.

Von einem Schreiben an die zuständige Staatssekretärin im Umweltministerium, Frau Almut Kottwitz, erhofft sich die Gemeinde Ratschläge und Entscheidungshilfen. „Die bisherigen Auskünfte von „Wolfsexperten“ über die Gefährlichkeit des Wolfes sind so unterschiedlich, dass ich die Entscheidung über die Schließung des Waldkindergartens nicht alleine treffen will“, erklärte Meyer. Eine Durchschrift des Schreibens an die Staatssekretärin erhielten die Landtagsabgeordneten Renate Geuter (SPD) und Dr. Stephan Siemer (CDU) mit der Bitte um Unterstützung.
Bildhauer Uwe Oswald (r.) im Gespräch mit dem stv. Heimatvereinsvorsitzenden Franz Holzenkamp vor dem Heimathuus in Lutten.Gemeinschaftsaktion von Heimatverein Lutten, LEB und Gemeinde Goldenstedt

Das zweite Bildhauersymposium der Gemeinde Goldenstedt findet vom 7. bis 13. September in Lutten statt. Ziel ist es, die Goldenstedter Skulpturenmeile, die zur Zeit aus 15 Skulpturen im Ort Goldenstedt besteht, auf das ganze Gemeindegebiet auszudehnen.

Daher soll nun eine Skulptur für Lutten erstellt werden. Deshalb werden Anfang September fünf Bildhauer beim Heimathuus in Lutten Skulpturen aus Holz, Metall oder Stein erstellen. Als Thema ist vorgegeben „Skulptur für Lutten“. Es ist den Künstlern freigestellt, welche Motive sie dafür wählen. Die Initiative dazu kommt vom Heimatverein Lutten .

Zum Einsatz kommen nicht nur Stecheisen, sondern auch Motorsägen. Daher ist es für Heimat- und Kunstfreunde sicherlich auch interessant, den Bildhauern von Zeit zu Zeit bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen.

Das Symposium wird vom Heimatverein zusammen mit der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) und der Gemeinde Goldenstedt durchgeführt. Der Künstler Uwe Oswald wird das Treffen leiten. Er wird dann auch selbstan einer Skulptur arbeitet.

Goldenstedts Bürgermeister Willibald Meyer (dritter von links)) feiert im Kreise seiner ehemaligen Kollegen Hans-Georg Knappik (Damme), Hans Lehmann (Bakum), Heiner Thölke (Visbek) und Heinrich Moormann (Dinklage) sein zehnjähriges Dienstjubiläum.Aktuelle Amtszeit endet 2019

In einer kleinen Feierstunde mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde Goldenstedt, den Ratsmitgliedern sowie einigen anderen Weggefährten beging Goldenstedts Bürgermeister Willibald Meyer am Montag (2. Februar) sein zehnjähriges Dienstjubiläum als hauptamtlicher Bürgermeister. Meyer, der zuvor bereits seit 1986 ehrenamtlicher Bürgermeister war, wurde am 15. Januar 2005 zum ersten hauptamtlichen Bürgermeister Goldenstedts gewählt.

Mit der Wiederwahl am 11. September 2011 begann Meyers zweite Amtsperiode. Neben dem Allgemeinen Vertreter des Bürgermeisters, Michael Wübbelmann und dem Ratsvorsitzenden Rudolf Aumann zollte auch der ehemalige Dinklager Bürgermeister und langjährige Weggefährte Meyers, Heinrich Moormann, dem Jubilar in einer humorvollen Ansprache seinen Dank und seine Anerkennung für Meyers bisher geleistete Arbeit für die Gemeinde Goldenstedt.

Meyer selbst bedankte sich in seiner kurzen Rede für die wohltuenden Komplimente der Redner über Goldenstedts bürgerfreundliche Kommunalpolitik, die er umgehend an alle seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitergab. „Ohne das freundliche Miteinander aller Kolleginnen und Kollegen und ohne die gute Zusammenarbeit von Rat und Verwaltung wären wir sicherlich nicht so erfolgreich. Unsere praktizierte und in der Bevölkerung anerkannte Politik der offenen Rathaustür wäre sonst gar nicht möglich“, so Bürgermeister Meyer, der bis 2019 gewählt ist. Dann kann er nicht wieder kandidieren, da er die Altersgrenze für Wahlbeamte überschritten hat.

Flüchtlinge helfen beim Aufbau des JugendzentrumsBürgermeister Willibald Meyer lobt Jugendparlament-Initiative

In der Gemeinde Goldenstedt sind Flüchtlinge willkommen und gut integriert. Das zeigte sich jetzt auch bei einer Aktion des Jugendparlamentes. Zwölf Flüchtlinge, die in Goldenstedt leben, halfen dabei, einen neuen Jugendtreff aufzubauen.
Die Gemeinde Goldenstedt hat ein kleines rotes Backsteingebäude angemietet. Die ehemalige Werkstatt soll als Jugendtreff dienen. Bei einem ersten Arbeitseinsatz haben Jugendliche und Erwachsene die Wände angestrichen. Demnächst sollen Möbel aufgestellt werden. Auch das soll in Gemeinschaftsaktion erfolgen.

Bürgermeister Willibald Meyer ist von dem sozial-caritativen Engagement der Jugendlichen sehr angetan und nannte die Initiative des Jugendparlaments vorbildlich. „Das sind Signale, die auf ein gutes Miteinander in unserer Gemeinde schließen lassen“, erklärte Meyer.

Kooperationsprojekt aus dem Jahr 2009: Marienschüler und ihre polnischen Partnerschüler verbessern gemeinsam mit dem Tückerverein, den Naturfreunden und der Hunte-Wasseracht die Laichbedingungen für Lachse im Mühlenbach. (Foto: Marienschule)Es ist vieles erreicht worden, aber es bleibt auch viel zu tun

Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Goldenstedt setzen sich auf vielfältige Weise für den Naturschutz ein. Zahlreiche Projekte wie der Schutz des Goldenstedter Moores, die Renaturierung von Gewässern oder das Pflanzen eines ganzen Schulwaldes zeigen, wie viel gelingen kann, wenn man sich auf gemeinsame Ziele besinnt, anstatt Differenzen zu betonen. Naturschutzvereine, Jäger, Angler, Heimatverein, LEB und Schulen: Sie alle ziehen in Goldenstedt an einem Strang.

Bereits 1989 gab es in Goldenstedt eine erste Umweltwoche. Dieses Jubiläum ist nun Anlass für die Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems (BSH), gemeinsam mit allen Akteuren Bilanz zu ziehen. Was wurde geschafft? Welche Probleme warten nach wie vor auf eine Lösung?

Für den 20. Februar lädt die BSH deshalb gemeinsam mit der Gemeinde in den Bürgersaal des Goldenstedter Rathauses ein. Ab 19.30 Uhr stellen die Vereine und Verbände ihre Projekte vor, um im Abschluss einen Ausblick in die Zukunft zu wagen. Hier soll vor allem auch die Jugend zu Wort kommen. Denn bei allem Erfolg, für die junge Generation bleibt genug zu tun.

Besseres Image angestrebt20150119 LEADER Bewerbung

Die zehn Städte und Gemeinden im Kreis Vechta sowie der Landkreis bewerben sich gemeinsam um Aufnahme in das EU-Förderprogramm LEADER. Am Montag (19. Januar) haben die zehn Bürgermeister und Landrat Herbert Winkel ihre Bewerbung beim Landesbeauftragten für regionale Landesentwicklung Weser-Ems, Franz-Josef Sickelmann, in Oldenburg eingereicht. Sollte die Jury des Landes Niedersachsen dem Antrag der Kommunen im Kreis Vechta stattgeben, stehen bis zum Jahr 2020 rund 2,4 Millionen Euro Fördergelder für verschiedene öffentliche und private Projekte zur Verfügung.

Grundlage für die Bewerbung um Mittel aus dem EU-Fördertopf ist ein Regionales Entwicklungskonzept (REK). Das haben die Kommunen im Kreis Vechta in den vergangenen sechs Monaten mit einer starken Bürgerbeteiligung ausgearbeitet. In Workshops und öffentlichen Foren unter Beteiligung von Interessensverbänden, Wirtschaftsvertretern und Bürgern legten die Kommunen im REK drei Handlungsfelder fest. So stehen die Themen Demographie und Soziales, Umwelt- und Ressourcenschutz sowie die regionale Wirtschaftsentwicklung im Mittelpunkt der Bewerbung.

Moderiert und ausgearbeitet wurde das Konzept von der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG) mit Sitz in Osnabrück. Die Kommunen möchten vor allem das Image der Region rund um Vechta verbessern. „Wird in den Handlungsfelder erfolgreich gearbeitet, führt dies zwangsläufig zu einem Imagegewinn“, erklärte Hennig Spenthoff von der NLG.

Erfahrung in der Zusammenarbeit bei der Umsetzung von geförderten Projekten haben die Kommunen im Kreis Vechta bereits in der vergangenen Förderperiode gesammelt. Dort mündeten zwei Integrierte ländliche Entwicklungskonzepte (ILEK) – eines für den Nord-, eines für den Südkreis – in einem gemeinsamen Regionalmanagement (REM).

Mit Mitteln aus dem EU-Förderprogramm „Integrierte Ländliche Entwicklung“ (ILE) wurde unter anderem das Nahverkehrssystem Moobil+ auf den Weg gebracht. Und das fand am Montag lobende Worte vom Landesbeauftragten Sickelmann: „Moobil+ hat Leuchtturmwirkung für andere Regionen in Niedersachsen.“

Eine Aufnahme in das ILE-Programm kann es für die Kommunen aus dem Kreis Vechta auch in der nächsten Förderperiode geben für den Fall, dass die LEADER-Bewerbung nicht erfolgreich ist.

Die Chancen auf Förderung stehen dabei aber für die Region Vechta nicht schlecht. Insgesamt sollen 40 LEADER- und 25 ILE-Förderungen in Niedersachsen vergeben werden. 23 Regionen haben sich um LEADER, 14 um ILE und 28 für beide Programme beworben. Welche Region sich letztlich über eine Förderung freuen darf, steht im Mai fest.

Sollte die Bewerbung um LEADER erfolgreich sein, werden die Kommunen ein Regionalmanagement auf den Weg bringen. In der Lenkungsgruppe, die über die Projekte berät, bilden die Vertreter der elf beteiligten Kommunen die eine Hälfte; die andere Hälfte stellen ehrenamtliche Vertreter aus den Bereichen Soziales, Kultur und Wirtschaft.

Die Hauptverwaltungsbeamten der Kommunen im Kreis Vechta übergeben das Regionale Entwicklungskonzept als Bewerbung für das LEADER-Programm an das Amt für regionale Landesentwicklung in Oldenburg.

Von links: Helmut Gels (Bürgermeister Vechta), Frank Bittner (Dinklage), Henning Spenthoff (NLG), Patricia Bonney (Amt für regionale Landentwicklung Weser-Ems; ArL), Dr. Wolfgang Krug (Holdorf), Tobias Averbeck (Bakum), Willibald Meyer (Goldenstedt), Carsten Fischer (ArL), Landrat Herbert Winkel, Manuela Honkomp (Steinfeld), Ansgar Brockmann (Neuenkirchen-Vörden), Gerd Muhle (Damme), Franz-Josef Sickelmann (Landesbeauftragten für regionale Landesentwicklung Weser-Ems), Tobias Gerdesmeyer (Lohne), Gerd Meyer (Visbek) und Norbert Wencker (ArL). Foto: Christian Tombrägel, Stadt Lohne

BdV Trachtenstube2015 01Kinderkrippe und Vertriebene teilen sich ein Gebäude

IchDie Kinderkrippe Ammeri platzt aus allen Nähten. Als Notlösung musste schon ein mobiler Raum eingerichtet werden. Nun allerdings steht einer Erweiterung nichts mehr im Wege. Die Gemeinde Goldenstedt hat eine Einigung mit dem Bund der Vertriebenen (BdV) erreicht. Der BdV unterhält in der alten Amberger Schule die Ostdeutschen Heimat- und Trachtenstuben.

Der BdV gibt die Trachtenstube und einen Teil der Küche ab und stimmt der Errichtung eines Neubaus für zwei Krippengruppen auf der Grünfläche zu. Auch mit der Versetzung des Vertriebenen-Mahnmals an einen anderen zentralen Standort ist der BdV einverstanden.

Bürgermeister Willibald Meyer freut sich über den Kompromiss, der durch Vermittlung des niedersächsischen BdV-Landesvorsitzenden Oliver Dix aus Hannover zustande gekommen ist. Die Gemeindeverwaltung wird möglichst bald den Gremien des Rates eine neue Vereinbarung mit dem BdV zur Beschlussfassung vorlegen. Meyer rechnet mit großer Zustimmung, da die Nachfrage nach Krippenplätzen in Goldenstedt nach wie vor groß ist. „Es ist Eile geboten“, meint der Bürgermeister.

 

Verleihung FörderpreisSechs Personen ausgezeichnet

Für ihr Engagement hat die Gemeinde Goldenstedt beim Neujahrsempfang fünf Personen mit dem Förderpreis der Gemeinde geehrt. Margarethe Röderstein hat jahrelang im Pfarrgemeinderat der Kirchengemeinde St. Gorgonius mitgearbeitet, engagiert sich ehrenamtlich im Pflegeheim St. Franziskus-Haus und übernahm hier den Kapellendienst, als die letzte in Goldenstedt verbliebene Liebfrauen-Schwester Amaltrud ins Mutterhaus ihres Ordens abberufen wurde.

Außerdem zeichnete die Gemeinde Heinz Arkenau aus. Dieser ist seit 40 Jahren im Lutter Schützenverein aktiv, war viele Jahre im Vorstand und federführend beim Bau des Vereinsheims der Schützen und des TuS Lutten im Einsatz. Außerdem half er dem Malteser-Hilfsdienst beim Aufbau eines Krankenhauses in Litauen.

Der dritte Förderpreisträger ist August Westermann als langjähriger Vorsitzender des Goldenstedter Hegerings und Leiter der Bläsergruppe. Er wurde für seinen unermüdlichen Einsatz für die Jägerschaft und sein Engagement für den Umweltschutz ausgezeichnet.

Verleihung JugendförderpreisEine weitere Auszeichnung geht an den Fußballer Markus Kühling, der seit seinem Eintritt in den Verein mit neun Jahren im Jahr 1978 für den TuS Lutten im Einsatz ist. Seit 2002 ist er im Vorstand, seit 2010 auch für die Jugendarbeit verantwortlich.

Auf der Liste der Preisträger steht auch Winfried Rötepohl-Bahlmann. Er setze sich besonders für die Heimatpflege in Goldenstedt ein, sei aktiver Autor von Büchern über die Heimatgeschichte und engagiere sich seit Jahren ehrenamtlich für die Förderung der Kultur in der Gemeinde, erklärte Ratsvorsitzender Rudolf Aumann als Laudator.

Jugendpreis für Simon Gelhaus

Beim Jugendförderpreises gab es in diesem Jahr nur einen Preisträger. Auf Vorschlag des Jugendparlaments wurde Simon Gelhaus wegen seines vielfältigen ehrenamtlichen Engagements ausgezeichnet. Das frühere Mitglied des Jugendparlaments ist als Obergruppenleiter bei den Messdienern und als Schiedsrichter beim TuS Frisia Goldenstedt aktiv. Außerdem beteiligt sich der 19-Jährige seit Jahren am Jugend- und Familienaustausch mit den französischen Partnergemeinden Goldenstedts.

Willibald Meyer (3.v.l.) und Waltraud Varelmann (r.) gratulierten (v.l.) Heribert Sieveke, Manfred Hermes, Josef Ording, Erika Varnhorn, Gerd Sadowski, Franz Uhlhorn, Klemens Varnhorn, Paul Dammann und Franz Kröger. Franz Holzenkamp (2.v.r.) hatte die Gruppe vorgeschlagen."Gute Tat des Monats" im Dezember 2014

Die Krippe in der St.-Jacobus-Kirche ist für viele Lutter fester Bestandteil des Weihnachtsfestes. Dafür verantwortlich ist eine Gruppe, die seit über 50 Jahren die Krippe in der Kirche liebevoll dekoriert und die 30 geschnitzten, 40 Zentimeter großen Holzfiguren aufstellt. Für dieses Engagement hat das Goldenstedter Familienbündnis jetzt die Gruppe für die „Gute Tat des Monats“ ausgezeichnet.

Das dienstälteste Mitglied der Gruppe ist Gerd Sadowski, der seit einem halben Jahrundert aktiv im Krippenteam mitwirkt.

Um für ihren Einsatz die Auszeichnung „Gute Tat“ des Monats Dezember entgegenzunehmen, kamen am vergangenen Donnerstag (08. Januar) alle neun Mitglieder im Bürgersaal der Gemeinde Goldenstedt. Waltraud Varelmann vom Goldenstedter Familienbündnis und Bürgermeister Willibald Meyer überreichten den acht Männern sowie einer Frau die entsprechende Urkunde und einen Scheck über 100 Euro. Das Preisgeld wollen die Geehrten an den Heimatverein in Lutten weitergeben, der es zur Instandhaltung der Krippe einsetzen soll.

In Anwesenheit der Gemeindespitze und des Ersten Kreisrates trägt sich der Festredner des Neujahrsempfangs, Hans Höffmann, in das Goldene Buch der Gemeinde Goldenstedt ein. V.l.n.r.: Stv. Bürgermeisterin Elisabeth Wübbeler, stv. Bürgermeister Hubert Thomann, Erster Kreisrat Hartmut Heinen, Bürgermeister Willibald Meyer, Ratsvorsitzender Rudolf Aumann, stv. Bürgermeister Alfred Kuhlmann.Flüchtlinge herzlich willkommen – Dank an Ehrenamtliche

Der diesjährige Neujahrsempfang der Gemeinde Goldenstedt stand ganz im Zeichen der Flucht aus Kriegsgebieten. Unter den 400 Gästen waren auch 20 Flüchtlinge, die in Goldenstedt ihr neues Zuhause gefunden haben.

Schon zu Beginn seiner Begrüßungsansprache verwies Bürgermeister Willibald Meyer auf die bewaffneten Konflikte in Osteuropa und im Nahen Osten sowie auf die Ebola-Epidemie in Afrika. Durch diese Ereignisse sei das Flüchtlingselend überall in der Welt rapide angestiegen. Dennoch forderte er die Gäste auf, mit „Optimismus und Gottvertrauen“ in das neue Jahr zu starten.

Unter den Gästen begrüßte der Bürgermeister ganz besonders die Neubürger der Gemeinde, „die wegen Krieg, Elend und Not ihre eigene Heimat verlassen mussten und Frieden und Sicherheit bei uns suchen“. Am Beispiel der syrischen Flüchtlinge wurde mit Hilfe einer Diashow der lange und lebensgefährliche Weg zu Fuß durch die libysche Wüste und mit überfüllten Schiffen durch das Mittelmeer nach Europa nachgezeichnet.

Die schockierenden Fotos belegen, dass der seit vier Jahren tobende Bürgerkrieg in Syrien dramatische Folgen für die Zivilbevölkerung im Land hat. Vor allem die Kinder und Jugendlichen leiden besonders an den direkten Folgen des Krieges.

Bürgermeister Meyer stellte eine große Hilfsbereitschaft in Goldenstedt fest. Er dankte den zahlreichen Helferinnen und Helfern für ihr Engagement, ohne das die Gemeinde weniger lebens- und liebenswert sei. Ausdrücklich betonte er, dass angesichts des demographischen Wandels das Motto nicht lauten dürfe: „Das Boot ist voll.“ Vielmehr heiße die Losung: „Wir helfen alle mit!“

Auch der Festredner des Abends, der Vechtaer Reiseunternehmer Hans Höffmann, widmete weite Teile seiner Ansprache den Flüchtlingen. Er appellierte an die deutsche Bevölkerung, die Heimatlosen mit offenen Armen aufzunehmen. „Jeder Mensch braucht eine Heimat, wo er sich ganz wohl fühlen kann.“ Der Redner, der nach eigenen Angaben die meiste Zeit des Jahres in der weiten Welt unterwegs ist, lehnte jede Form von Fremdenangst und Fremdenfeindlichkeit ab und zeigte für die Pegida-Demonstrationen kein Verständnis. Stattdessen lobte er die Gemeinde Goldenstedt, die in der Gastfreundschaft gegenüber den Flüchtlingen mit gutem Beispiel vorangehe.

Unter den Ehrengästen konnte Bürgermeister Willibald Meyer die gebürtige Goldenstedterin, MdL Renate Geuter aus Friesoythe, den neuen Ersten Kreisrat des Landkreises Vechta, Hartmut Heinen, sowie eine Reihe von amtierenden und ehemaligen Bürgermeisterkollegen begrüßen. Als Vertreter der Kirchen hieß er Pfarrerin Elke Koopmann und Pater Boby Pallickamalil herzlich willkommen. Viel Beachtung fand bei den Gästen die amtierende Erdbeerkönigin Johanna Reker aus Goldenstedt.

Den musikalischen Rahmen gestaltete die Bremer Musical-Company mit der Sängerin Sara Dähn und dem Pianisten Thomas Blaeschke, die das Publikum mit mehreren Musicalhits begeisterten.

2014 Bürgermeister Willibald Meyer -Dank an den Landkreis – Sorge um die Flüchtlingspolitik

Bürgermeister Willibald Meyer ist zufrieden mit dem vergangenen Jahr. So schaut er mit einigem Stolz auf die erheblichen Investitionen im Bereich der Schulen und Kindergärten. Als größtes Projekt verweist er hier auf die Fertigstellung der Maßnahme „Umbau und Erweiterung der Don-Bosco-Schule in Lutten mit einer Mensa“.  Nach rund 14 Monaten Bauzeit können die Schülerinnen und Schüler der Don-Bosco-Schule seit Schuljahresbeginn 2014/2015 im Zuge des Ganztagsbetriebs in der neuen stilvoll eingerichteten Mensa zu Mittag essen. Zugleich wurde das Raumangebot der Don-Bosco-Schule erheblich erweitert und aufgewertet. Insgesamt wurden hier rund 1,2 Millionen Euro investiert.

Die Träger der Kindergärten und Kinderkrippen im Gemeindegebiet haben im Haushaltsjahr 2014 von der Gemeinde Goldenstedt Zuweisungen erhalten für den laufenden Betrieb sowie das beitragsfreie Kindergartenjahr in Höhe von 1.467.300 Euro. Meyer nennt diese Ausgaben für die Schulen und Kindergärten eine „unverzichtbare und unaufschiebbare Investition in die Zukunft der Gemeinde“.

Viele neue Bauplätze

Gleichzeitig verweist er aber auch auf die enormen Anstrengungen von Rat und Verwaltung bei der Wohnbau- und Gewerbeentwicklung. So seien im vergangenen Jahr zahlreiche Bauplätze geschaffen worden. Auch stünden in der Gemeinde zur Zeit ausreichend Gewerbeflächen zur Verfügung.

Ausdrücklich begrüßt Goldenstedts Bürgermeister den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs durch den Landkreis Vechta. Das Interesse an moobil+ steige ständig, sodass dieses Gemeinschaftsprojekt schon jetzt als Erfolg bezeichnet werden könne. Vor allem die ältere Generation sei dadurch mobiler geworden. Große Hoffnung setzt Meyer auch in die weitere Entwicklung des Ausbaus des Internets durch den Landkreis Vechta. Hier sei die Gemeinde Goldenstedt beim Ausbau der Breitbandverkabelung durchaus aktiv mit dabei.

Für das Jahr 2015 hat die Gemeinde Goldenstedt sich laut Meyer viel vorgenommen. Hier ist exemplarisch der Umbau und die Erweiterung des Harmann-Wessel-Hauses zu einem Familienzentrum mit Kindergarten zu nennen. Auch die Erweiterung bzw. der Neubau der Kinderkrippe Ammeri ist im neuen Jahr geplant.

Ins Visier hat die Gemeinde außerdem eine neue Mehrzweckhalle in Lutten genommen wie auch die Gestaltung des Goldenstedter Ortskerns.

Bürgermeister Meyer macht keinen Hehl daraus, dass die Investitionen eine Herausforderung für den Haushalt sind und die notwendig gewordene Steuererhöhung für ihn ein Wermutstropfen  ist. „Die Klagen darüber seitens der Steuerzahler hielten sich in Grenzen. Darüber habe ich mich sehr gefreut; denn Steuererhöhungen sind immer unangenehm sowohl für den betroffenen Steuerzahler als auch für Rat und Verwaltung“, erklärte Meyer.

Große Sorgen macht sich der Bürgermeister angesichts der weltweiten Kriegsherde um eine humane Flüchtlingspolitik. In Goldenstedt leben derzeit 64 Flüchtlinge und für das neue Jahr ist die Aufnahme von 40 weiteren Flüchtlingen schon angekündigt. Die Bereitstellung von Wohnraum ist für die Gemeinde eine Herausforderung. Auch die Bereitschaft der Bevölkerung zu konkreten Hilfen für die Flüchtlinge stoße leider an gesetzliche Grenzen.  Einerseits sei es wichtig, die Flüchtlinge in das Gemeindeleben zu integrieren und ihnen das Gefühl zu geben, dass sie willkommen sind. Andererseits müssten diese jahrelang auf die Anerkennung ihres Flüchtlingsstatus warten. Unter dieser Unsicherheit litten vor allem die Kinder und Jugendlichen. Bürgermeister Meyer erwartet von den Verantwortlichen in Berlin, dass die Asylpolitik in den kommenden Jahren auch in den gesetzlichen Vorgaben eine menschlichere Note bekommt.

Gemeindebrandmeister Norbert Lück, stellv. Gemeindebrandmeister Hubert Thomann, Heinrich Lüers, Bürgermeister Willibald Meyer und Ortsbrandmeister Hubert Meyer.Bürgermeister Meyer dankt stellvertretenden Gemeindebrandmeister

Heinrich Lüers ist nicht mehr stellvertretender Gemeindebrandmeister. Lüers, der sich viele Jahre in diesem Ehrenamt bei der Freiwilligen Feuerwehr engagiert hatte, hat es nun aus Altersgründen abgegeben. Bürgermeister Willibald Meyer überreichte ihm die entsprechende Urkunde, mit der das Ehrenbeamtenverhältnis endet.

Der Bürgermeister dankte Lüers für sein außergewöhnliches Engagement für die Gemeindefeuerwehr und vor allem für die Ortsfeuerwehr in Lutten, der Lüers über vier Jahrzehnte angehörte und deren Ortsbrandmeister er 17 Jahre war. Außerdem war er zwölf Jahre lang Gemeindebrandmeisters gewesen.

Zum neuen stellvertretenden Gemeindebrandmeisters wählte der Gemeinderat den stellvertretenden Bürgermeister Hubert Thomann.

An der kleinen Feierstunde im Rathaus nahmen auch der Gemeindebrandmeister Norbert Lück, der Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Lutten, Hubert Meyer, und der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, Michael Wübbelmann teil.

Umweltwoche logo rgb

Aufräumen, pflanzen, bauen, gestalten… In der Umweltwoche vom 23. bis zum 28. März können Sie unsere Gemeinde oder Ihre Bauernschaft noch ein Stück attraktiver und lebenswerter machen. Ihrer Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt: Beteiligen Sie sich an Säuberungsaktionen, Pflege- oder Pflanzmaßnahmen, der Neugestaltung von Wegen und Plätzen oder an anderen Aktionen, die Ihnen am Herzen liegen und zu denen Sie Lust haben.

Zum Mitmachen aufgerufen sind alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Schulen, Kindergärten, Verbände, Nachbarschaften, also jeder, der sich fit fühlt und motiviert ist. Wenn Sie Interesse haben, dann merken Sie den Termin vor. Detaillierte Informationen gibt es demnächst.
Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich an Ludger Hüsing, Telefon 04444 - 200944, huesing@goldenstedt.de 

Seit 60 Jahren Priester: Ulrich Westendorf (rechts) mit Pater Boby Pallickamalil, Pfarrer Heinrich Rießelmann, Pfarrer Martin Knipper und Weihbischof Heinrich Timmerevers (von links).Goldenstedts ehemaliger Pfarrer feiert Diamantenes Priesterjubiläum

Goldenstedt ehemaliger Pfarrer Ulrich Westendorf ist seit 60 Jahren Priester. Am vierten Adventssonntag feierte er sein Diamantenes Priesterjubiläum. Nach der von Weihbischof Heinrich Timmerevers und Pfarrer Martin Knipper zelebrierten Eucharistiefeier fand zu Ehren des Jubilars im Pfarrheim ein Empfang statt. Eine lange Schlange von Gratulanten erwartete dort den beliebten ehemaligen Pfarrer der katholischen St.-Gorgonius-Gemeinde.

Unter den Gratulanten war auch Bürgermeister Willibald Meyer, der in seiner Laudatio betonte, dass Pfarrer Westendorf seine „seelsorglichen Aufgaben stets mit großem Engagement, außergewöhnlicher Ausstrahlung und Herzenswärme wahrgenommen“ habe. Vor allem habe ihm das gute Miteinander der evangelischen und katholischen Christen besonders am Herzen gelegen. Die „gelebte Ökumene“ sei sein Markenzeichen gewesen. Wörtlich sagte der Bürgermeister: „Ohne Übertreibung darf ich wohl behaupten, dass Sie in all den 60 Jahren ein engagierter Verkünder der Frohen Botschaft waren, wie das Evangelium ins Deutsche übersetzt heißt. Ganz im Sinne Ihres Primiz-Spruches ‘Alle Wege des Herrn sind Gnade und Erbarmen’ haben Sie als Priester stets ein glaubwürdiges Zeugnis für die Sache Jesu Christi abgegeben.“

Als Zeichen des Dankes überreichte Bürgermeister Meyer dem Jubilar, der 36 Jahre Pfarrer in Goldenstedt war und dort auch seinen Lebensabend verbringt, einen „Zeit-Gutschein“. Demzufolge wird der Bürgermeister mit dem Jubilar und drei weiteren Gästen gemeinsam einen Nachmittag gestalten und verbringen. Wohin die „Fahrt ins Blaue“ gehen soll, kann der Jubilar selbst bestimmen.

Auch die Pastorin der evangelischen Martin-Luther-Gemeinde, Elke Koopmann, gratulierte Pfarrer Westendorf mit sehr persönlichen Worten. Dabei hob sie vor allem dessen Bibelarbeit und ökumenisches Engagement hervor. In ihrer 24-jährigen Tätigkeit in Goldenstedt sei die Zusammenarbeit zwischen den Kirchen stets sehr gut gewesen. Dies sei vor allem das Verdienst von Pfarrer Ulrich Westendorf gewesen.

 

Die syrischen Flüchtlinge bedanken sich bei Bürgermeister Willibald Meyer (3. von links) für die freundliche Aufnahme mit einer syrischen Mahlzeit.Bürgermeister Meyer hofft auf Unterstützung durch die Bevölkerung

Überall wird seit langem über eine Willkommenskultur diskutiert, in Goldenstedt versucht man seit langem sie zu praktizieren. So wurden auch die elf syrischen Flüchtlinge mit offenen Armen empfangen, die vor rund fünf Wochen über das zentrale Aufnahmelager in Bramsche/Heesepe nach Goldenstedt gekommen sind. Im Rathaus begrüßte Bürgermeister Willibald Meyer sie persönlich.

Auf der Weihnachtsfeier vergangene Woche im Wohnheim berichteten die Flüchtlinge wie sie dem Bürgerkrieg in Syrien entkommen sind und nach Europa kamen. Sie alle sind ohne Pass oder Visum und nur dank Fluchthelfern nach Deutschland gekommen. Dafür mussten sie zwischen 5000 und 7000 Euro pro Person bezahlen. Die meisten haben sich von ihren Familien das Geld geliehen.

Nur wer soviel Geld für die Flucht hat, kann hoffen, nach Europa zu gelangen. Die Flucht selbst erwies sich als eine lebensgefährliche Odyssee. Die elf 20- bis 50-jährigen syrischen Männer lernten sich erst in Bramsche kennen. Die wochenlange Flucht erlebten sie deshalb sehr unterschiedlich. Doch bei allen stand das Leben mehrmals auf Messers Schneide.

Bedrücktes Schweigen herrschte im Flüchtlingswohnheim, als die Syrer von den Grausamkeiten des fast schon vier Jahre andauernden Bürgerkriegs erzählen. Zwischen regulären Soldaten und irregulären Milizen der Assads und Anhängern der Isis- oder Al-Kaida-Milizen sei die Lage nicht mehr erträglich gewesen. Heckenschützen und Granatwerferfeuer haben ihr Leben genauso bedroht wie Kampfflugzeuge und mangelnde medizinische Versorgung.

Während der ergreifenden Erzählungen mischten sich Freudentränen über die gelungene Flucht mit den Tränen des Heimwehs: „Wir sind wirklich sehr froh, hier in Goldenstedt zu sein, aber wir vermissen unsere Familien so sehr“, so lässt sich die Grundstimmung der syrischen Flüchtlinge zusammenfassen.

An eine baldige Rückkehr ist allerdings nicht zu denken. In Syrien kämpfen so viele verschiedene Gruppen gegeneinander, dass der Konflikt unlösbar scheint. Die radikal islamischen ISIS-Rebellen vertreiben jeden Gedanken an eine Rückkehr nach Syrien.

„Daher ist es nicht nur ein Gebot der Nächstenliebe, den Flüchtlingen in der Fremde ein neues Zuhause zu ermöglichen“, erklärte Bürgermeister Willibald Meyer. Es sei dringend notwendig, das bisherige aufwendige und langwierige Asylverfahren zu erleichtern und abzukürzen. Es sei wichtig, Flüchtlinge sofort zu integrieren und ihnen Arbeit zu geben, statt sie über Jahre in einen rechtlichen Schwebezustand zu belassen.

Die Gemeinde Goldenstedt möchte Zeichen setzen und es nicht bei der vorgegebenen Bereitstellung von Sammelunterkünften belassen. Zu einer ernst gemeinten Willkommenskultur gehört nach den Worten von Bürgermeister Willibald Meyer, dass die Flüchtlinge jede Hilfe bekommen, sich hier wohl zu fühlen. Dazu gehört vor allem das Erlernen der deutschen Sprache, die Akzeptanz der Bevölkerung und die Bereitstellung von Arbeitsplätzen.

Die Integration der Flüchtlinge können die offiziellen Vertreter der Caritas und der Kommunen nicht alleine schaffen.

Die Unterstützung durch die Bevölkerung ist unverzichtbar. Deshalb hofft die Gemeinde Goldenstedt, dass sich freiwillige Helferinnen und Helfer bei der Verwaltung möglichst bald melden (04444/200920).

musical2014-12-16Bremer Musical Company in der evangelischen Kirche

Die Bremer Musical Company tritt am 13. Februar in Goldenstedt auf. Sie ist weltweit bekannt für ihre Konzertreihen mit Programmen von Musical bis Pop, von Chanson bis Rock.

Mit dabei ist Sara Dähn, in Fachkreisen als Musicalstar bekannt. Mit ihren 23 Jahren hatte sie schon Auftritte auf allen Kontinenten – außer in der Antarktis. Im Oktober wurde sie in Stuttgart als „Künstlerin des Jahres 2014, Sparte Musical“ ausgezeichnet.

Der evangelische Kirchengemeinde Goldenstedt holt zusammen mit dem Kulturkreis „KULTURerLEBEN“ Company nach Goldenstedt. Die ist zur Zeit mit ihrer neuen Konzertreihe „Musicalzauber – Glaube, Liebe, Hoffnung im Musical“ in den schönsten Kirchen Deutschlands auf Tour. Moderator und Pianist Thomas Blaeschke führt durch die Jahrzehnte der Musikgeschichte und gewährt spannende Einblicke in die Welt der Musik.

Es werden unter andren Ausschnitte aus „Mamma Mia!“, „We will rock you“, „Der König der Löwen“, „Les Misérables“ und „Cats“ geboten; aber auch bekannte deutsche Chansons.

Bei der Vorstellung der Plakate und Flyer im Rathaus gewährte Musicaldarstellerin Sara Dähn einen Einblick in die Welt des Musicals. Pastorin Elke Koopmann und der Bürgermeister Willibald Meyer überzeugten nach der Kostprobe Martin Meyer vom Goldenstedter Kulturkreis, das musikalische Rahmenprogramm des Neujahrsempfangs am 5. Januar von den beiden Musikern gestalten zu lassen. Sie treten dann unter dem Namen „Voice Over Piano“ auf.

Für das Musicalkonzert in der Martin-Luther-Kirche am 13. Feburar hat der Vorverkauf bereits begonnen. Karten gibt es für 17 Euro im evangelischen und im katholischen Pfarrheim, bei Papier Peschke und im Rathaus (Telefon 04444/200923). An der Abendkasse kostet eine Karte 20 Euro. Auch beim Neujahrsempfang können Karten erworben werden.

Der Pianist Thomas Blaeschke (sitzend) wird den Musicalabend moderieren, Sara Dähn (rechts) wird auftreten. Pfarrerin Elke Koopmann, Verwaltungsangestellte Eva-Maria Meyer, Bürgermeister Willibald Meyer und Kulturkreis-Vorsitzender Martin Meyer freuen sich auf das Konzert.

 Bürgermeister Willibald Meyer (rechts) dankte den Organisataren (von links): Gisela Markiton, Günther Kurre, Annette Kraimer und Rita BöckmannBürgermeister Meyer dankt den Organisatoren

Der Kunsthandwerkermarkt im Harmann-Wessel-Haus hat auch in seinem 25. Jahr viele Besucher angelockt. Die 50 Aussteller, die aus dem gesamten nordwestdeutschen Raum gekommen waren, waren mit dem Besuch. Adventswochenende sehr zufrieden.

Für Freunde des Kunsthandwerks ist der Goldenstedter Markt ein Geheimtipp. Seit seinem Bestehen zeichnet er sich durch ein hochwertiges und vielfältiges künstlerisches Angebot aus, das von ausgefallenen Töpferexponaten, Holz- und Glasarbeiten über verschiedenartigste Textilien und Plastiken bis hin zu Schmuck sowie Lederarbeiten, Papier- und Metallgegenständen reicht.

Goldenstedts Bürgermeister Willibald Meyer dankte dem Organisationsteam von der örtlichen Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) für die jahrzehntelange Vorbereitung und Durchführung des Kunsthandwerkermarktes.

Mit den Worten „Ihr habt den Kunsthandwerkermarkt zu einem großartigen Werbeträger der Gemeinde Goldenstedt gemacht“, überreichte er Gisela Markiton, Günter Kurre, Annette Kraimer und Rita Böckmann als Zeichen des Dankes kleine Präsente.

StrandfieberKartenvorverkauf ist gestartet

Auch im kommenden Jahr wird es wieder ein Strandfieber-Festival am Hartensbergsee in Goldenstedt geben. Bürgermeister Willibald Meyer und die Veranstalter haben die entsprechenden Verträge unterschrieben. Strandfieber 2015 nimmt bereits erste Formen an. Jetzt ist der Kartenvorverkauf gestartet. Es wird die zweite Auflage des Festivals sein. Beim ersten Strandfieber an Christi Himmelfahrt 2014 feierten tausende Besucher ausgelassen bis tief in die Nacht. Auch 2015 werden wieder drei Bühnen mit dem Amphitheater als Zentrum des Geschehens die Flächen am Hartensbergsee in eine riesige Tanzfläche verwandeln.

Auch die Facebook-Seite und die Facebook-Seite sind mit neuem Design wieder online. Tickets sind erhältlich unter www.strandfieberfestival.de, unter der Tickethotline 0180/6050400 (0,20 €/Anruf, max. 0,60 €/Anruf aus dem Mobilfunknetz) oder an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Attraktionen für die ganze Familie – Erlös geht ans Familienbündnis

Das Kosmetikstudio Bellus, das vor drei Wochen in Lutten eröffnet hat lädt am Sonntag, (14. Dezember) zu einem weihnachtlichen Nachmittag ein. Dort können Kinder sich von einer Profi-Fotografin mit dem Nikolaus fotografieren lassen. Die Erlöse daraus gehen teilweise an das Goldenstedter Familienbündnis.

Für die Erwachsenen ist eine Weinprobe des Weinhauses Pallhuber vorbereitet. Während des ganzen Nachmittags führen Inhaberin Sabine Hergenreider und ihre Mitarbeiterin Olga Wersch in das Sortiment des Studios ein. Es sind auch Kurzbehandlungen möglich. Weitere Überraschungen warten auf die Besucher.

Heino Wilkens und seine Frau Margrit (3. und 2. von links) bei der Ehrung durch Mehrgenerationenbeauftragte Waltraud  Varelmann (links), Bürgermeister Willibald Meyer und Ratsherr Peter Folgmann (rechts)Engagement für Grünfläche „Gute Tat des Monats Oktober“

Heino Wilkens ist für die „Gute Tat des Monats Oktober“ ausgezeichnet worden. Fast 20 Jahre lang hat er aus Lutten eine gemeindeeigene Grünfläche im Wohngebiet „Im Wiesengrund“ gepflegt. Zu seinem eigenen Bedauern musste er in diesem Jahr aus gesundheitlichen Gründen die langjährige Patenschaft für die „Grüne Insel“ aufgeben. Für die Ehrung hatte Ratsherr Peter Folgmann Wilkens vorgeschlagen.

Bürgermeister Willibald Meyer bezeichnete den aktiven Einsatz für die Umwelt als vorbildlich und nachahmenswert und hofft, dass sich auch in Zukunft Bürgerinnen und Bürger finden, die bereit sind, Patenschaften für gemeindeeigene Grünflächen und Spielplätze zu übernehmen.

Heino Wilkens und seine Frau Margrit (3. und 2. von links) bei der Ehrung durch Mehrgenerationenbeauftragte Waltraud Varelmann (links), Bürgermeister Willibald Meyer und Ratsherr Peter Folgmann (rechts).

thumb misc0305gedrehtProfessor Hucker hält Vortrag im katholischen Pfarrheim

Die Geschichte der Kirche in Goldenstedt hat unter Umständen deutlich früher begonnen als bisher vermutet. Zu diesem Ergebnis kommt Professor Bernd Ulrich Hucker bei seinen Forschungen über die Arkeburg. Darüber und auch über andere interessante Ergebnisse über die Geschichte der Kirche in Goldenstedt hält der Leiter des Arkeburgprojekts am Dienstag, 2. Dezember, einen Vortrag.

Den neuen Forschungen nach wurde das Kirchspiel Goldenstedt schon im Jahre 914 gegründet. Bisher war angenommen worden, dass die erste steinerne Kirche „zwischen 1000 und 1100“ erbaut worden sei. Zu diesem Ergebnis kam vor einem halben Jahrhundert Konrektor Walter Schultze.

Der Vortrag von Professor Hucker beginnt um 19.30 Uhr im katholischen Pfarrheim Goldenstedt. Der Eintritt ist frei. Mit Spannung wird erwartet, welche Gründe Professor Hucker für seine These anführt, dass Goldenstedt in diesem Jahr auf eine 1100-jährige Kirchengeschichte zurückblicken kann.

„Wenn im Jahr 914 die Kirche in Goldenstedt gegründet worden ist, dann wird es Zeit, dass das runde Jubiläum gefeiert wird“, erklärte humorvoll Bürgermeister Willibald Meyer.

Hucker lehrt mittelalterliche Geschichte und Landesgeschichte an der Universität Vechta.

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Donnerstag, 25. Mai 2017
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Deutsch-französischer Familienaustausch
Freitag, 26. Mai 2017
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Wallfahrt nach Kevelaer der Frauengemeinschaft Lutten
Sonntag, 28. Mai 2017
11:00 - 18:00
4. Bayrischer Frühschoppen
Montag, 29. Mai 2017
10:00 - 11:00
Generationenübergreifendes Musikprojekt
Montag, 29. Mai 2017
20:00 - 21:30
Sprachkurs
Dienstag, 30. Mai 2017
10:00 - 11:30
Sprachkurs für Frauen (mit Kinderbetreuung)
Dienstag, 30. Mai 2017
14:30 - 17:00
Kreativkurs in der Jugendwerkstatt
Dienstag, 30. Mai 2017
18:00 - 20:00
Boule-Treff im Mehrgenerationenpark
Dienstag, 30. Mai 2017
18:00 - 20:00
Boule-Treff im Mehrgenerationenpark
Dienstag, 30. Mai 2017
19:00 - 20:30
Spieleabend mit Doppelkopf-, Skat- & Gesellschaftsspielen