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LOGO - Goldenstedt Wir begrüßen Sie herzlich auf der Internetseite der Gemeinde Goldenstedt! 

Auf den nachfolgenden Seiten stellen wir Ihnen die Gemeinde sowie den Rat und die Verwaltung vor. Sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung. Sie werden Ihnen schnell und unbürokratisch weiterhelfen. 
Ihre Gemeinde Goldenstedt
 


Pflanzaktion 1
Große Freude über die Beteiligung von vielen Flüchtlingen


Die Beteiligung an der Pflanzaktion des Goldenstedter Familienbündnisses im Rahmen der Kreisumweltwoche war überwältigend. Annähernd 50 Personen pflanzten im Eingangsbereich des Mehrgenerationenparks ca. 5.500 Blumen. Die Krokusse und Narzissen stellte die Gemeinde Goldenstedt zur Verfügung.

Bei organisatorischer Hilfestellung seitens des Bauhofes machte den Akteuren das Pflanzen sichtlich Spaß. Bürgermeister Willibald Meyer freute sich besonders über die Anwesenheit von 35 Flüchtlingen, die sich mit großem Eifer an der Pflanzaktion beteiligten und sehr viel Spaß daran hatten. Während des Arbeitseinsatzes sorgten Mitglieder des Goldenstedter Fami­lienbündnisses für eine willkommene Stärkung mit belegten Brötchen, Kaffee und Kaltge­tränken.  Frau Faris aus dem Caritaswohnheim hatte selbstgebackenen Kuchen mitgebracht.

Einige Bewohner des Franziskushauses nutzten bei schönstem Wetter die Aktion für einen kleinen Ausflug und gaben Tipps für die Blumenpflege. In einigen Wochen wird man das Ergebnis der Pflanzaktion bestaunen können. Im Herbst soll es eine weitere Pflanzaktion ge­ben. Das Familienbündnis möchte sich auf diesem Wege bei allen bedanken, die zum Gelin­gen dieser Aktion beigetragen haben.


Ohne Deutsch keine Integration


„Flüchtlinge müssen Deutsch lernen, je schneller desto besser.“ Das erklärte Bürgermeister Willibald Meyer auf einer Zusammenkunft von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.

Unabhängig von ihrem Bleibe-Status sollen die Flüchtlinge in der Gemeinde Goldenstedt die Möglichkeit bekommen, Deutsch-Kurse zu besuchen. „Wer die Landessprache nicht spricht, wird immer ein Aussenseiter bleiben, egal, was er an Potential mitbringt. Deswegen ist für alle, die auf der Flucht vor Krieg und Gewalt bei uns eine neue Heimat suchen, kaum etwas so wichtig, wie schnell Deutsch zu lernen“, erklärte Meyer.

In der Gemeinde Goldenstedt will man mit den Deutschkursen nicht so lange warten, bis die Flüchtlinge die offiziellen Intensivkurse im Auftrag des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) besuchen können. Zusammen mit dem Goldenstedter Bündnis für Familie und der LEB werden zu den bestehenden Sprachkursen in Goldenstedt zwei neue in Lutten angeboten. Auch in Goldenstedt ist an weitere Kurse gedacht.

Allerdings sind zwischenzeitlich Deutschlehrer Mangelware geworden. Deshalb werden Ehrenamtliche gesucht, die im begrenzten Umfange Flüchtlingen Deutsch beibringen können. „Hauptsache ist, dass die Flüchtlinge nicht monatelang untätig herumsitzen“, so Meyer.

Abwechslung in den Alltag sollen auch andere Initiativen bringen. So ist an die Einrichtung eines Sprach-Cafés in Goldenstedt und Lutten gedacht. In lockerer Atmosphäre sollen Einheimische und Flüchtlinge ins Gespräch kommen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich umgehend beim Goldenstedter Familienbündnis (Regina Bruns, Tel. 0173-2464391) melden.

 


KITA-Gipfel 2016
2,5 Millionen Euro Investitionen für Kindergärten und Kinderkrippen vorgesehen


Die Leiterinnen der Kindergärten und Kinderkrippen der Gemeinde Goldenstedt trafen sich am Mittwoch (09.03.) zum diesjährigen KITA-Gipfel im Bürgersaal. Bürgermeister Willibald Meyer konnte dazu auch die Vertreter der Träger der Kindertagesstätten begrüßen, unter ihnen Pfarrerin Elke Koopmann und Pfarrer Martin Knipper. Erstmals mit dabei war auch Dennis Vaske als Vertreter der regionalen Dienststelle der evangelischen Kirche in Oldenburg.

Meyer nannte den KITA-Gipfel, der zum sechsten Mal in der Gemeinde stattfindet, als ein sicht­bares Zeichen für das gemeinsame Engagement aller verantwortlichen Personen für das Wohl der Kinder. Die Gemeinde habe stets ein offenes Ohr für die Belange der Kinderkrippen und Kindergärten. Das werde auch deutlich durch die Anwesenheit des Schulausschussvorsitzenden Martin Meyer.

Als zuständiger Fachbereichsleiter stellte Steffen Boning die Investitionen im Bereich der KI­TAS vor. Mit dem Bau eines neuen evangelischen Kindergartens beim Harmann-Wessel-Haus wurde schon begonnen. Auch die Planungen für die Erweiterung der Kinderkrippe Ammeri seien so gut wie abgeschlossen. Die Sanierung des St. Jacobus-Kindergartens in Lutten stehe für den Herbst fest. Insgesamt seien für Kindergärten und Kinderkrippen Investitionen in Höhe von 2,5 Millionen Euro eingeplant.

Aus den Berichten der einzelnen Einrichtungen wurde deutlich, dass nur noch vereinzelte Plätze frei sind. „Diese sind auch notwendig, da im Laufe eines Jahres immer mit Zuzügen zu rechnen ist“, sagte Steffen Boning. Auch war zu hören, dass die Kindergärten immer internationaler wer­den. Die gegenwärtige Flüchtlingssituation spiegelt sich schließlich auch in den Kindergärten wider.

Der diesjährige KITA-Gipfel schloss mit der Vorstellung eines Studienprojektes der Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg. Vom Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik warben Annika Rademacher und Frau Annina Meyer für die Teilnahme an dem Projekt „Selbst­kontrolle und kindliche Entwicklung“. Alle Teilnehmer des KITA-Gipfels begrüßten das For­schungsvorhaben, in dem der Zusammenhang zwischen sozial-emotionaler Entwicklung, Schul­leistungsfähigkeit und Selbstkontrolle von Kindern untersucht wird.


Fotoausstellung von FlüchtlingenMit Einwegkameras den Alltag festhalten. Dieses Fotoprojekt wird momentan von Jugendlichen im Alter von 16-21 Jahren mit den Flüchtlingen in Goldenstedt durchgeführt. Mit dabei sind Familien, Wohngemeinschaften und Leute in und außerhalb des Flüchtlingswohnheims. Die Teilnehmer haben in Gruppen eine Kamera erhalten und sollen mit den selbstgeknipsten Fotos gemeinsam Collagen basteln. Die fertigen Plakate werden dann im Bürgersaal der Gemeinde Goldenstedt ausgestellt. Die Ausstellungseröffnung findet am 01. April um 15 Uhr statt.

(Unterstützt wird die Aktion vom Caritas, dem Bündnis für Familie, dem MGH und der Pfarrgemeinde St. Gorgonius)

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Ensemble besteht aus Fachwerkspeicher, Backhaus, E-Werk, Kesselhaus, Mühle und Schorn­stein


Im Ortszentrum von Goldenstedt liegt der Hof Essemüller, der bis weit ins 19. Jahrhundert Bredemeyer hieß. Im Laufe der Generationen entstand dort ein Gebäudekomplex, der in seiner Art in unserer Region einzigartig ist.

Das denkmalgeschützte Ensemble besteht aus einem Fachwerkspeicher mit Backhaus, einem Elektrizitätswerk mit Kesselhaus, einer alten Mühle und einem Schornstein. Bis vor einigen Jah­ren stand auf dem Hofgelände auch noch ein Sägewerk. Auf Initiative der Anna-und-Heinz-von-Döllen-Stiftung ist jetzt mit der Sanierung der Gebäude begonnen worden.

Bis 1956 hat das Elektrizitätswerk der Familie die Gemeinde Goldenstedt mit Strom versorgt. Schon Ende des 19. Jahrhunderts hatte Friedrich Essemüller den Mühlenbetrieb und die Sägerei auf Dampfbetrieb umgestellt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann Karl Essemüller auf dem Gelände Strom zu erzeugen, der die Mühle und das Sägewerk versorgte.

Gruppenbild
Die Stiftung hat das 3000 Quadratmeter große Areal langfristig gepachtet und finanziert das Vorhaben, hofft aber auf Zuschüsse vom Landesamt für Denkmalpflege (NLD) und dem Amt für regionale Landesentwicklung (ArL). Wiebke Dreeßen vom NLD und Ulrich Gloystein vom ArL haben sich bereits vor Ort ein Bild von den Gebäuden gemacht.

Nach den Worten von Bürgermeister Willibald Meyer ist die Gemeinde Goldenstedt sehr froh und dankbar, dass sich die von-Döllen-Stiftung der Sanierung der historischen Gebäude ange­nommen hat und dass der Heimatverein und die Feuerwehr Goldenstedt schon mit den Aufräum­arbeiten begonnen haben. „Für die Rettung ist es fünf vor zwölf“, sagte Meyer.

Foto Babybegrüßung
Auch in diesem Jahr war der Babybegrüßungsnachmittag wieder gut besucht. 30 Neugeborene konnte Bürgermeister Willibald Meyer zusammen mit ihren Eltern im Bürgersaal am vergangenen Samstag (27.02.) begrüßen. Seit acht Jahren lädt das Goldenstedter Familienbündnis in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Goldenstedt zu dieser einzigartigen Veranstaltung ein.

Die Organisation liegt in den Händen der Mehrgenerationenbeauftragten Waltraud Varelmann, die auch alle Neugeborenen der letzten zwölf Monate in der Gemeinde besucht. In diesem Jahr waren es immerhin 82 Kinder.

An diesem Nachmittag stellten die Vertreter der Kinderkrippen, der Krabbelgurppen und des Goldenstedter Familienbündnisses ihre familienunterstützenden Programm und Aktionen vor. Außerdem erhielt jede Familie einen Goldenstedter Becher. Zum zweiten Mal verteilte der Plattdeutschbeauftragte Arnold Frilling an die Kinder einen Bär, der nur Plattdeutsch spricht.

Waltraud Varelmann wies zum Schluss der Veranstaltung auf das umfangreiche Programm des Mehrgenerationen- und Familienbüros hin und appellierte an die Eltern, jede Form von Hilfe anzunehmen.



Die Gemeinde Goldenstedt sucht eine

Reinigungskraft

als Krankheitsvertretung, ggf. auch in Daueranstellung. Es handelt sich um eine Teilzeitstelle.

Bewerbungen an: Gemeinde Goldenstedt, Hauptstraße 39, 49424 Goldenstedt. Auskünfte erteilt Ingrid Reinke (Tel. 04444-200930).


Die Gemeinde Goldenstedt weist darauf hin, dass das Abbrennen von Osterfeuern lediglich im Rahmen der Brauchtumspflege als öffentliche Veranstaltung (d. h. für Jedermann zugänglich) erlaubt ist.

Im Gemeindegebiet werden verschiedene große, traditionelle Osterfeuer von Vereinen durchgeführt. Die Gemeindeverwaltung bittet die Bevölkerung, auf kleinere Brauchtumsfeuer zu verzichten und die jeweiligen traditionellen Osterfeuer durch einen Besuch zu unterstützen.

Die Osterfeuer sind bis zum 18.03.2016 bei der Gemeindeverwaltung Goldenstedt, Herrn Hüsing, Tel.: 04444/2009-44, Fax: 04444/2009-77 oder per E-Mail: huesing@goldenstedt.de anzuzeigen. Das Anmeldeformular kann hier heruntergeladen werden.

Die Veranstaltungorte werden rechtzeitig öffentlich bekanntgegeben.

Logo Umweltwoche
Anmeldungen noch bis zum 03.03.2016 im Rathaus


Goldenstedt  - Für die Umweltwoche, die im ganzen Landkreis Vechta in der Zeit vom 12.03. bis 19.03.2016 stattfindet, haben sich in der Gemeinde Goldenstedt schon einige Akteure angemeldet, worüber sich Bürgermeister Willibald Meyer sehr freut. Er weist allerdings darauf hin, dass noch bis zum 03.03.2016 weitere Anmeldungen von Gruppen und Einzelpersonen im Rathaus möglich sind (Ansprechpartner Ludger Hüsing, Tel. 04444-200944).

Wie die Gemeindeverwaltung mitteilt, beteiligt sich die Marienschule mit einer Pflanzaktion im Schulwald, während die Huntetalschule einen „Energiespartag“ durchführt. Die Don-Bosco-Schule sowie der Waldkindergarten und der Schützenverein Arkeburg führen Müllsammelaktionen durch. Sie wollen Wege und Straßen von achtlos weggeworfenem Abfall befreien. Der eingesammelte Müll kann in dafür extra aufgestellte Container vor dem Bauhofgelände entsorgt werden.

Die deutsch-französische Freundschaft hat das Pflanzen von Obstbäumen in der Nähe der Goldenstedter Schießhalle gemeldet, während der Gäste- und Touristikverein im Erholungspark Hartensbergsee den „Frühjahrsputz“ durchführen will.

Die Mitglieder des Goldenstedter Familienbündnisses beabsichtigen, im Rahmen der Umweltwoche im Mehrgenerationenpark Blumen zu pflanzen. Hieran können sich weitere Interessenten beteiligen, die Freude daran haben, den Park zum Blühen zu bringen. Hierzu sind auch die Flüchtlinge in der Gemeinde herzlich eingeladen. Diese Pflanzaktion findet am Samstag, den 12.03.2016 in der Zeit von 10.00 – 12.00 Uhr statt. Treffpunkt ist auf dem Parkplatz am Pastor-Albers-Weg.

 
Schwerpunktthema: Sozialer Wohnungsbau im Landkreis Vechta

Eine sehr umfangreiche Tagesordnung bewältigten am Dienstag (23.02.) in Goldenstedt die Bürgermeister der zehn Städte und Gemeinden im Landkreis Vechta. Ein Schwerpunktthema war die Förderung des Sozialen Wohnungsbaus in den Kommunen.

„Nicht erst seit der Ankunft zahlreicher Flüchtlinge im Kreis gibt es in allen Kommunen einen großen Bedarf an preiswerten Wohnungen. Auch für Familien mit Kindern fehlen bezahlbare Wohnungen“, erklärte Goldenstedts Bürgermeister Willibald Meyer. Daher begrüßen die Bürgermeister, dass seitens des Bundes und des Landes Niedersachsen der Mietwohnungsneubau nunmehr verstärkt gefördert werden soll. Nach Informationen des Nds. Sozialministeriums stehen 400 Millionen Euro in Niedersachsen zur Verfügung, mit denen etwa 5.000 Wohnungen gefördert werden können.

Um einen zielgerichteten Einsatz der Fördermittel sicher zu stellen, müssen die Städte und Landkreise ein Wohnraumversorgungskonzept erstellen, das unter anderem eine Bestandsaufnahme und eine Bedarfsprognose enthalten muss. Neu ist, dass auch der ländliche Raum jetzt in den Genuss der Förderung kommen kann, sofern ein Wohnraumversorgungskonzept besteht. Nach Auskunft von Bürgermeister Willibald Meyer arbeitet der Landkreis Vechta an diesem Konzept. Interessierte Investoren können allerdings schon jetzt Anträge auf Mittelreservierung bei der N-Bank in Hannover stellen.

In der Bürgermeisterrunde wurde als weiteres Instrument der Förderung des Sozialen Wohnungsbaus vor Ort die kommunale Bauleitplanung genannt. Alle Kommunen werden umgehend durch entsprechende Beschlüsse der Räte dafür sorgen, dass vermehrt Mehrfamilienwohnhäuser errichtet werden.

Buchvorstellung
Gelungene Präsentation mit den Autoren im Bürgersaal


Die Präsentation des Buches „Die Arkeburg – Eine Burg im Moor“ fand am Donnerstag, den 18.02.2016 im Bürgersaal statt. Bürgermeister Willibald Meyer konnte über 80 Teilnehmer be­grüßen. Besonders freute er sich über die Anwesenheit von Dr. Stefan Eick vom Solivagus Verlag in Kiel für „das außergewöhnlich ansprechende Arkeburg-Buch“. Ein herzliches Danke­schön erhielten Anna und Heinz von Döllen, die durch die Finanzierung der aktuellen For­schungsarbeiten an der Arkeburg überhaupt erst die Herausgabe des Buches möglich gemacht hätten.

Professor Dr. Bernd Ulrich Hucker, der die Forschungsarbeiten leitet und als Herausgeber des lesenswerten Buches verantwortlich zeigt, stellte anhand der Autoren, die ebenfalls an diesem Abend anwesend waren, den Inhalt des Buches vor. Er ließ dabei auch durchblicken, dass es we­gen einzelner Aufsätze auch „aus wissenschaftlicher Sicht“ Widerstände gegeben habe. „Da die Anfänge und die Bedeutung der Arkeburg noch weitgehend im Dunkeln liegen, gibt es naturge­mäß darüber unterschiedliche Theorien. Diese dürfen natürlich in einem aktuellen Buch auch ihren Niederschlag finden“, machte der Herausgeber deutlich.

Die offizielle Buchpräsentation, die mit einer Dia-Show von Heino Muhle eröffnet wurde, klang aus mit interessanten Gesprächen zwischen den Autoren und den Besuchern. Dabei wurde immer wieder das Engagement der örtlichen Denkmalschutzbehörde in der Person von Bernd Ammerich und der Familie Essemüller besonders hervorgehoben. „Es war eine super Veranstal­tung“, so die allgemeine Stimmung.

Das Buch „Die Arkeburg – Eine Burg im Moor“ ist im Rathaus und bei Papier Peschke in Gol­denstedt für 19,90 Euro erhältlich.



Januar 2016
Das Einkleidungsteam der Sternsinger aus Lutten ist mit der „Guten Tat“ des Monats Januar ausgezeichnet worden. Seit zehn Jahren kümmert sich eine Gruppe von Frauen um das Einkleiden der 9 bis 11-jährigen Sternsinger sowie um deren Verpflegung. Zu ihren Aufgaben zählen außerdem die Vorbereitung der Messe, die Einteilung der Gruppen und die Ausarbeitung der Fahrtrouten. In Lutten sind jedes Jahr ca. 50 Kinder unterwegs, um für den guten Zweck zu singen. Traditionell wird das in Lutten gesammelte Geld  an das Hilfsprojekt von Schwester Gerda Herbrügge in Südafrika gespendet.

Walburga Geerken, Maria Kühling, Annegret von Döllen, Hilda Tönjes, Erika Varnhorn, Marlies Hartz, Gerda Meyer, Marlies Böging und Kirsten Richter wurden für ihr Engagement nun von Bürgermeister Willibald Meyer und der Mehrgenerationenbeauftragten Waltraud Varelmann im Rahmen der kreisweiten Aktion „Gute Tat des Monats“ geehrt und erhielten neben einer Urkunde auch einen Scheck über 100 Euro. Vorgeschlagen wurde das Team von Daniel Richter.


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Der Kulturkreis „KULTURerLEBEN“ der Gemeinde Goldenstedt teilte heute mit, dass das Gastspiel des Komödianten und Kabarettisten RÜDIGER HOFFMANN  mit seinem neuen Programm "ICH HAB'S DOCH NUR GUT GEMEINT" am Freitag, den 15. April 2016 in der Mehrzweckhalle in Goldenstedt ausverkauft ist. Somit wird es keine Abendkasse geben.

 

Haushaltsbefragungen werden seit 1957 vom Nds. Landesamt für Statistik aus Hannover durchgeführt, weil schnell und zuverlässig bevölkerungs- und erwerbsstatistische Daten und deren Veränderungen von Regierung und Verwaltung vom Bund und den Ländern benötigt werden. Bei dieser amtlichen statistischen Erhebung wird 1 % aller Haushalte befragt.

Die Erhebung wird durch vom Landesamt ausgewählte Erhebungsbeauftragte mit Laptop durchgeführt. Sie haben einen amtlichen Ausweis, wurden in ihre Aufgaben eingewiesen und sind über alle Angaben, die ihnen bei ihrer Tätigkeit bekannt geworden sind, zur Verschwiegenheit verpflichtet.

In der Gemeinde Goldenstedt findet die Befragung in der zweiten Hälfte des Monats April in der Straße "Meenewischen" und in der ersten Hälfte des Monats Juni in der Straße "Schürkamp" statt. Um Unterstützung der Befragung wird gebeten.

 

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Wettbewerb „Gute Tat“ gibt es seit acht Jahren


Der kreisweite Wettbewerb „Die gute Tat des Monats“ wurde vor acht Jahren vom Goldenstedter Familienbündnis, der Gemeinde Goldenstedt sowie vom Sonntagsblatt und der „Rundschau am Mittwoch“ ins Leben gerufen. Die Schirmherrschaft hatte der Landrat des Landkreises Vechta, Albert Focke, inne. Nach dessen Tod übernahm sie Landrat Herbert Winkel.

Der in dieser Form einzigartige kommunale Wettbewerb rückt monatlich eine gute Tat ins Blickfeld der Öffentlichkeit, so dass mittlerweile schon fast 100 „Gute Taten“ ausgezeichnet werden konnten. Aus allen zwölf „Guten Taten“ eines Jahres wird die „Gute Tat des Jahres“ von den Lesern des Sonntagsblatt bzw. der „Rundschau am Mittwoch“ ausgewählt.

Das Votum für die „Gute Tat des Jahres 2015“ fiel mit mehr als 50 % der abgegebenen Stimmen zugunsten von Rainer Surmann aus, dem im Monat August die Ehrung der  „Guten Tat des Monats“ zuteil geworden war. In einer kleinen Feierstunde wurde Rainer Surmann mit einer Urkunde und einem Preisgeld von 500 Euro ausgezeichnet, das von der Fa. OM-Pilze (Goldenstedt) gespendet wurde. Landrat Herbert Winkel, der als Schirmherr der Aktion die Ehrung vornahm, war von der Vielfalt der „Guten Taten“ sehr angetan und sprach allen engagierten Personen seinen herzlichen Dank aus.

Christian Rolke rief als Redaktionsleiter des Sonntagsblatts und der „Rundschau am Mittwoch“ den Anwesenden noch einmal die Bandbreite aller „Guten Taten“ des vergangenen Jahres in Erinnerung. Er hoffe, dass der Wettbewerb auch weiterhin die Menschen im Landkreis Vechta zu guten Taten beflügeln möge.

Goldenstedts Bürgermeister Willibald Meyer lobte das langjährige Interesse an dem Wettbewerb und dankte vor allem der Mehrgenerationenbeauftragten der Gemeinde Goldenstedt, Waltraud Varelmann, für die Organisation der kreisweiten Aktion. Meyer konnte zur kleinen Feierstunde auch zahlreiche Vertreter der den Wettbewerb unterstützenden Einrichtungen und Firmen begrüßen, insbesondere den Geschäftsführer der OM-Pilze, Andreas Wohlers. Er regte an, die „Guten Taten“ in einer kleinen Broschüre zu veröffentlichen, „wenn Anfang des nächsten Jahres die 100 voll sind“.

 

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Aufräumen, pflanzen, bauen und gestalten – in der Umweltwoche vom 12.03. bis zum 19.03.2016 können Sie Ihre Gemeinde oder Ihre Bauerschaft noch ein Stück attraktiver und lebenswerter machen. Ihrer Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt: Beteiligen Sie sich an Säuberungsaktionen, Pflege- oder Pflanzmaßnahmen, der Neugestaltung von Wegen und Plätzen oder an anderen Aktionen, die Ihnen am Herzen liegen und zu denen Sie Lust haben.

Zum Mitmachen aufgerufen sind alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Schulen, Kindergärten, Verbände, Nachbarschaften, also jeder, der sich fit fühlt und motiviert ist. Weitere Auskünfte erteilt Ludger Hüsing im Rathaus (Tel.: 04444/200944).


Auch in den Osterferien 2016 bietet die Gemeinde Goldenstedt für alle Schülerinnen und Schüler der drei Grundschulen im Gemeindegebiet in der Don-Bosco-Schule Lutten und der Huntetalschule Goldenstedt eine Ferienbetreuung an. Die Betreuung wird in der Ferienzeit vom 21.03. bis zum 01.04.2016 angeboten.

Der Elternanteil beträgt 3,00 € pro Tag für die Zeit von 8.00-12.00 Uhr. Darüber hinaus kann eine verlängerte Zeit von 7.00-8.00 Uhr und von 12.00-13.00 Uhr in Anspruch genommen werden. Der Kostenbeitrag hierfür beträgt 0,50 € je angefangene halbe Stunde. Für das 2. Kind wird der halbe Kostenbeitrag erhoben. Für das 3. und jedes weitere Kind ist die Teilnahme kostenlos.

Anmeldeformulare werden Anfang März in den Grundschulen verteilt. Weitere Auskünfte  sowie Anmeldeformulare erhalten Sie auch von Steffen Boning im Rathaus (Tel.: 04444/200924). Wenn Sie eine andere Form der Betreuung (z.B. eine Tagesmutter) benötigen, wenden Sie sich bitte an das Goldenstedter Familienbüro, Frau Waltraud Varelmann, Tel.: 04444/204300 im Mehrgenerationenhaus. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8.00 - 13.00 Uhr.

 


In Ellenstedt gibt es zur Zeit technische Probleme mit der Straßenbeleuchtung. An der Behebung der Störungen wird gearbeitet. Da jedoch viele verschiedene kleinere Störungen vorliegen und ein Messwagen frühestens am Freitag, 29.01.2016, prüfen könne, was die Störungen verursacht, kann sich die Reparatur noch zehn bis 14 Tage hinziehen. Wir bitten um Verständnis.

 

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Das Angebot an preisgünstigen Wohnungen ist in Goldenstedt knapp. Die verstärkte Unterbringung von Flüchtlingen in dezentralen Mietwohnungen hat die Wohnungssituation noch verschärft.

Jetzt wollen Rat und Verwaltung durch den Bau von zwei Mehrfamilienhäusern den Sozialen Wohnungsbau ankurbeln, wie Bürgermeister Willibald Meyer erklärte. Der Verwaltungsausschuss habe in seiner Sitzung am 11.01.2016 der Verwaltung den Auftrag erteilt, mit privaten Investoren über schlüsselfertige Einrichtungen von Mehrfamilienhäusern und deren langfristige Anmietung Verhandlungen aufzunehmen.

Zwei von der Verwaltung vorgelegte „Haustypen“ wurden vom Verwaltungsausschuss als sehr ansprechend bezeichnet. Die Verwaltungsausschussmitglieder legen größten Wert darauf, dass für die geplanten Mehrfamilienhäuser sowohl in Lutten als auch in Goldenstedt ein geeigneter Standort gefunden wird. „Ohne mich konkret festlegen zu wollen, so wären Standorte in der Nähe zu den Ortschaften oder zu den Bahnhöfen Lutten und Goldenstedt schon akzeptabel“, stellte Bürgermeister Willibald Meyer fest.


Die Reinigung der Gehwege in der Gemeinde Goldenstedt ist per Straßenreinigungssatzung den Grundstückseigentümern übertragen worden. An Straßen, an denen kein Gehweg vorhanden ist, ist der Straßenraum bzw. auf der Straße ein entsprechender Weg freizuhalten.

Die Gemeindeverwaltung bittet die Bürgerinnen und Bürger, bei einsetzenden winterlichen Wetterbedingungen der Räum- und Streupflicht unbedingt nachzukommen.

Für Unfälle, die wegen nicht geräumter Gehwege passieren, haftet der Grundstückseigentümer.

Förderpreisträger 2015
Ehepaar von Döllen aus Diepholz für „Arkeburg-Erforschung“ geehrt


In Anwesenheit von über 400 Gästen ehrte die Gemeinde Goldenstedt auf dem Neujahrsempfang Bürgerinnen und Bürger, die sich über viele Jahre ehrenamtlich um das All­gemeinwohl verdient gemacht haben. Die Überreichung der Urkunden und Präsente nahmen neben Bürgermeister Willibald Meyer dessen Stellvertreter Alfred Kuhlmann und Hubert Tho­mann sowie Ratsvorsitzender Rudi Aumann vor.

Zum ersten Mal ging die Auszeichnung auch an Personen, die ihren Wohnsitz nicht in der Ge­meinde Goldenstedt haben. Anna und Heinz von Döllen aus Diepholz engagieren sich seit drei Jahren für die Erforschung der Arkeburg. Ohne ihren Einsatz hätten die Grabungen nicht statt­finden können, lobte Ratsvorsitzender Rudolf Aumann. Zudem wirkten beide am Buch „Eine Burg im Moor – Die Arkeburg“ mit.

Ein weiterer Förderpreis ging an Heinrich Böske, der ehrenamtlich die brachliegenden Grünan­lagen an den Straßen Ketteler Weg und Bei der Ziegelei pflegt. Darüber hinaus legte Böske vor zehn Jahren bei der Verlängerung der Gemeindestraße Bei der Ziegelei mit seinem Bruder Jo­seph Böske einen Radweg an. Auch bei der Baumpflanzaktion im vergangenen Jahr an derselben Straße war er dabei.

Auch Karl-Heinz Ehlers gehört zu den diesjährigen Preisträgern. Schon in seiner Jugend war er in der evangelischen Gemeinde aktiv, wo er die  Christliche Pfadfinderschaft leitete. Seit 1988 ist er Mitglied im Gemeindekirchenrat, seit 1994 stellvertretender Vorsitzender. Zudem schreibt er für den Gemeindebrief „Martin-Luther-Bote“ und koordiniert Arbeitseinsätze der Kirchenge­meinde. Er ist auch Sprecher der Siedlergemeinschaft Goldenstedt-Heide und seit vielen Jahren Wahlhelfer. Durch seine berufliche Tätigkeit in Barnstorf unterstützt er die Partnerschaft zwi­schen Goldenstedt und der Samtgemeinde aktiv.

Zu den Preisträgern zählt auch Arnold Frilling, der seit 1964 dem SV Fortuna Einen angehört. Dort spielte er viele Jahre Fußball. Von 1980 bis 1996 war er zweiter Vorsitzender, im An­schluss bis 2013 erster Vorsitzender. 1996 zeichnete ihn der Niedersächsische Fußballverband (NFV) mit der silbernen Ehrennadel aus, zehn Jahre später mit der goldenen. 2014 ehrte ihn die Fortuna mit der goldenen Ehrennadel für 50jährige Treue. Zudem war er am Bau der Trainings­plätze mit Flutlicht und des Vereinsheims beteiligt und gab den Anstoß für den zweiten Sport­platz. Seit August 2015 ist er im Ehrenrat des Vereins.

Geehrt wurde auch Dennis Wübbeler. Er erhielt von Christoph Riesselmann, Ehrenamtsbeauf­tragter des NFV, den U 23-Ehrenamtspreis.

Den Jugendförderpreis erhielt Gesa Lameyer, deren ehrenamtliches Engagement von der Vorsit­zenden des Jugendparlaments, Jacqueline Lüsse, gelobt wurde.

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Bürgermeister Meyer hält Rück- und Ausblick auf die Kommunalpolitik 

Auch wenn der diesjährige Neujahrsempfang ganz im Zeichen der Situation der Flüchtlinge stand, so ging Bürgermeister Willibald Meyer in seiner Neujahrsansprache auch auf wichtige Entscheidungen des Gemeinderates ein. Dabei hob er vor allem die notwendigen Investitionen für Kinderkrippen und Kindergärten hervor.

Nach den Worten des Bürgermeisters stellt die Umsetzung des Haushaltes 2016 mit einer Investitionssumme in Höhe von 5,7 Millionen Euro ebenso eine Herausforderung dar, wie die notwendige Erstellung eines aktuellen Schulentwicklungsplanes für die ganze Gemeinde.

Abgeschlossen wurden in 2015 die Planungen für die Sanierung und Umnutzung des Harmann-Wessel-Hauses zu einem Familienzentrum mit einem Neu- bzw. Anbau eines zweigruppigen evangelischen Kindergartens. Auch die Planungen für den Neubau einer zweigruppigen Kinderkrippe bei der bestehenden Kinderkrippe Ammeri konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Mit Beginn des neuen Jahres kann erfreulicherweise auch der Spatenstich für eine neue große Turnhalle in Lutten erfolgen. Aber auch die seit Jahren dringend notwendige Sanierung der Ortsdurchfahrt sowie die Neugestaltung des Ortskerns in Goldenstedt erfordern nach Meinung des Bürgermeisters  vollen Einsatz von Rat und Verwaltung. Hier sei allerdings im alten Jahr gute Vorarbeit von Rat und Verwaltung geleistet worden. Die mit Jahresbeginn erfolgte Umstufung der Ortsdurchfahrt von einer Landesstraße zu einer Gemeindestraße nannte Bürgermeister Meyer eine sehr wichtige Voraussetzung für die Aufnahme in das Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“. Hier dankte er ausdrücklich dem Landkreis Vechta und der Landesstraßenbaubehörde für deren Unterstützung.

Nach den Worten von Meyer steht ferner die konsequente Fortsetzung einer aktiven Bauleitplanung mit Ausweisung von ausreichenden Wohnbau- und Gewerbeflächen ganz oben auf der Agenda für das neue Jahr. Die Nachfrage nach attraktiven preiswerten Baugrundstücken sei ungebrochen, was ein untrügliches Zeichen für eine zukunfts- und wachstumsorientierte Entwicklung einer Gemeinde sei.

Vor allem für die Kinder und Jugendlichen lasse sich die Gemeinde eine große Menge gefallen. Allein für die drei Grundschulen sowie für die Oberschule inklusive Mehrzweckhalle, Turnhalle und Mensa stellt die Gemeinde an laufenden Mitteln fast eine halbe Million Euro zur Verfügung. Die Träger der Kindergärten und Kinderkrippen erhalten im Haushaltsjahr 2016 für den laufenden Betrieb 1,5 Millionen Euro. Weiter führte der Bürgermeister aus, dass die Gemeinde Betriebskostenzuschüsse seitens des Landkreises Vechta sowie Erstattungen für das beitragsfreie Kindergartenjahr vom Land Niedersachsen in Höhe von 450.000 Euro erhält. Trotzdem bleibe bei der Gemeinde ein Defizit in Höhe von 1.078.000 Euro.  Meyer dankte ausdrücklich  allen Fraktionen im Rat, die geschlossen hinter dieser engagierten Kinder- und Jugendpolitik stehen.

Außerdem lobte der Bürgermeister das ehrenamtliche Engagement des Kulturkreises. Insbesondere bedankte er sich bei dessen Sprecher, Ratsherrn Martin Meyer, der wieder ein attraktives Programm auf die Beine gestellt habe. 

 

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Flüchtlinge bedanken sich mit einem Lied


Trotz Schnee und Glatteis auf den Straßen folgten über 400 Gäste der Einladung der Gemeinde am Montag (04.01.) zum Neujahrsempfang in der geschmückten Mehrzweckhalle. Willibald Meyer, der als Bürgermeister den Neujahrsempfang eröffnete, hielt eine sehr nachdenkliche Begrüßungsrede.

Neben den wichtigsten kommunalpolitischen Ereignissen des Jahres 2015 und einem kurzen Ausblick auf 2016 ging er vor allem auf die gegenwärtige Situation der Flüchtlinge ein. Er dankte der Goldenstedter Bevölkerung für die großzügige Hilfsbereitschaft. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger hätten Kleidung, Möbeln, Spielzeug und Fahrräder gespendet. Sie hätten die Flüchtlinge aber auch zu Ämtern, Ärzten und Krankenhäusern begleitet. Ausdrücklich lobte der Bürgermeister die Durchführung von Näh-, Koch- und Sprachkursen sowie die Übernahme von Patenschaften für Flüchtlingskinder bzw. –familien.

Lob und Anerkennung für die „praktizierte Nächstenliebe“ erhielt die Goldenstedter Bevölkerung auch von dem Festredner des diesjährigen Neujahrsempfangs, Herrn Sebastian Kliesch. Als MHD-Geschäftsführer der Region Nord-Ost gab er einen kurzen Einblick in die Flüchtlingsarbeit des MHD in verschiedenen Erstaufnahmeeinrichtungen bzw. Notunterkünften für Flüchtlinge. Das ehrenamtliche Engagement in Goldenstedt sei vorbildlich.

Herr Kliesch lobte das Jahresmotto des Gemeinderates: „In der Gemeinde Goldenstedt werden Barrieren abgebaut“, da hiermit auch ausdrücklich „der Abbau von Barrieren in unseren Köpfen“ gemeint sei. Gerade die vielen freiwilligen Angebote von Vereinen, Kirchen und der Gemeinde förderten das Miteinander und trügen somit dazu bei, dass sich die Flüchtlinge in Goldenstedt wohlfühlen.

Zur Überraschung der Gäste nahmen nicht nur zahlreiche Flüchtlinge am Neujahrsempfang teil. Der Syrer Ihab Nazmi bedankte sich in einer ergreifenden Rede für die Gastfreundschaft in Goldenstedt. Gleichzeitig appellierte er an Deutschland und ganz Europa, sich aktiv für Frieden und Freiheit in der ganzen Welt einzusetzen.

Die Teilnehmer eines Deutschkurses brachten ihren Dank mit einem Transparent und dem Lied „Über sieben Brücken musst du gehen“ von Karat zum Ausdruck. Sie wurden dabei unterstützt von dem Gospel-United-Chor unter der Leitung von Kai Grölich. Der Kinder- und Jugendchor Goldenstedt erfreute die Gäste mit Liedern aus Musicals, die Holger Schlömer mit dem Chor in den letzten Jahren aufgeführt hat. Sara Dähn von der Bremer Musical Company begeisterte die Zuhörer mit ihrer unverkennbaren Stimme und machte damit neugierig auf ihr Soloprogramm am 30. Januar 2016 im Bürgersaal des Rathauses.

Auf dem Neujahrsempfang wurden traditionell mehrere Bürgerinnen und Bürger mit dem Förderpreis ausgezeichnet. Zum ersten Mal wurde auch vom Nds. Fußballverband eine Ehrung vorgenommen. Nach dem gemeinschaftlichen Singen des Goldenstedter Neujahrsliedes waren alle Gäste zu einem Umtrunk eingeladen. Einhellige Meinung: „Ein fantastischer Start ins Neue Jahr.“

 


Die Untersuchungstermine für die Schulneulinge des Schuljahres 2016/2017 stehen an. 

Die Einschulungsuntersuchungen an der Huntetalschule Goldenstedt finden am Freitag, den 22.01.2016, Montag, den 25.01.2016 und Dienstag, den 26.01.2016 jeweils am Vormittag in den Räumen der Schule statt.

Die Einschulungsuntersuchung an der St. Heinrich-Schule Ellenstedt findet bereits am 08.01.2016, ebenfalls am Vormittag in den Räumlichkeiten der Schule, statt.

Die Termine für die Einschulungsuntersuchung an der Don-Bosco-Schule in Lutten werden nachgereicht.

 

Die Eltern werden gebeten, das gelbe Vorsorgeheft, das Impfbuch bzw. die Impfbescheinigung sowie ggf. Brille und Hörgerät des Kindes mitzubringen.

Gemeindekommando
Uwe Zachau und Stefan Zwick an der Spitze der FF Goldenstedt


Auf Vorschlag der Freiwilligen Feuerwehr Goldenstedt wählte der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung am 21.12.2015 Uwe Zachau zum Ortsbrandmeister und Stefan Zwick zum stv. Ortsbrandmeister der Feuerwehr Gooldenstedt. Sie wurden jetzt zum 01.01.2016 in das Beamtenverhältnis als Ehrenbeamte berufen. Bürgermeister Willibald Meyer überreichte ihnen in Anwesenheit des bisberigen Gemeindekommandos die entsprechenden Urkunden.

Zuvor erhielten der bisherige Ortsbrandmeister Gerd Schröder sowie dessen Stellvertreter Norbert Lück, der auch selbst mehrere Jahre Ortsbrandmeister war, die Entlassungsurkunden. Norbert Lück war zuletzt auch Gemeindebrandmeister.

Bürgermeister Meyer dankte den Beiden für ihren jahrzehntelangen Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Goldenstedt. In Erzählungen wurde deutlich, dass beide aus „Feuerwehrfamilien“ stammen und stets mit Leidenschaft in der Feuerwehr aktiv tätig waren.

An einer kleinen Zusammenkunft im Rathaus nahmen auch der Ortsbrandmeister von Lutten, Hubert Meyer, und dessen Vertreter, Hubert Thomann, teil, der zurzeit auch stellvertretender Gemeindebrandmeister ist. Als erste gemeinsame Aufgabe des neuen vierköpfigen Gemeindekommandos steht nun die Wahl des Gemeindebrandmeisters an, die nach Auskunft des Bürgermeisters in der nächsten Ratssitzung im März erfolgen soll.

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Die Huntetalschule in Goldenstedt wurde in einer Feierstunde in Hannover vom Kultusministerium als "Plattdütsche Schaule" ausgezeichnet. Begründet wurde die Auszeichnung damit, dass sich die Huntetalschule nachhaltig und in besonderer Weise um die Sprachbegegnung verdient gemacht habe. Die Ehrung übernahm Roland Henke, der im Kultusministerium für die Förderung der plattdeutschen Sprache zuständig ist.

Mitgereist nach Hannover waren Schulleiterin Theresia Espelage, Konrektorin Margret Beering, Moritz Brand (Sieger des plattdeutschen Vorlesewettbewerbs auf Kreisebene), Sophia Dunin von der Plattdeutsch-AG und stellvertretender Bürgermeister Alfred Kuhlmann, um die Ehrung entgegen zu nehmen.

Mit der Huntetalschule wurden noch vier weitere Schulen mit diesem Preis ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr konnten sich Niedersächsische Schulen erstmals um den Titel bewerben. Landesweit gibt es nun insgesamt 17 "Plattdütsche Schaulen" und zwei "Saterfriesische Schulen". Die Pflege dieser beiden Sprachen wird an niedersächsischen Schulen besonders gefördert und unterstützt.


Skulptur des Lebens
Die Kleinskulptur "Wege des Lebens/Karussell der Tiere" ist ein eigenständiges Kunstwerk und stellt das Original im Größenverhältnis 1: 20 dar. Die Auflage ist begrenzt und jedes Exemplar ist ein Farbunikat, vom Künstler Uwe Oswald handsigniert. Die Oberfläche ist gestaltet mit einer

 Bronzepatina und wird ergänzt durch echtes Blattgold. Mit dem Erwerb einer Kleinstulptur aus gegossenem Kunststein tragen Sie zum Erwerb der Eichenskulptur „Wege des Lebens/Karussell der Tiere“, die beim Heimathuus in Lutten steht, bei. Der Preis pro Kleinskulptur beträgt 200 Euro. Sie sind im Rathaus, Zimmer 20, erhältlich.

Die Großskulptur am Heimathuus wurde aus einem Eichenstamm mit einem Durchmesser von 1,30 Metern und einer Länge von 4 Metern innerhalb von sieben Monaten herausgearbeitet. Das Kunstwerk stellt eine attraktive Erweiterung der Kunstmeile in der Gemeinde Goldenstedt dar. Der ca. 200 Jahre alte Baum wurde von Theodor Ellert aus Lutten im Jahre 2014 gestiftet.

Der Mensch in Beziehung zu den Tieren der Region ist ein Thema dieser Skulptur nahe dem Bahnhof Lutten. Speziell dieser Bahnhof war viele Jahrzehnte auch wichtig für den Transport von Nutztieren.


Städte- und Gemeindebund: Billigknaller ohne BAMS-Zulassung und Himmelslaternen sind verboten!

Damit die Begrüßung des neuen Jahres nicht im Krankenhaus endet, weist der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund (NSGB) darauf hin, dass nur Feuerwerkskörper verwendet werden sollten, die das BAM-Zulassungszeichen haben. „Mit Billigknallern aus illegalen Importen tut man sich und anderen keinen Gefallen. Lieber ein paar Feuerwerkskörper weniger und dafür ein Silvestererlebnis ohne Risiko“, erklärte der Sprecher des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, Thorsten Bullerdiek, heute in Hannover. Der Kommunale Spitzenverband weist zudem darauf hin, dass das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände (Feuerwerk) in unmittelbarer Nähe von Altenheimen, Flüchtlingsunterkünften, Kinderheimen, Kirchen, Krankenhäusern, sowie Reet- und Fachwerkhäusern grundsätzlich verboten ist. Ebenso ist in Niedersachsen die Verwendung von Himmelslaternen aus Brandschutzgründen generell verboten.

„Wir empfehlen vor Ort auf Bekanntmachungen der Städte und Gemeinden und der Feuerwehr über örtliche Verbotszonen zu achten. Beim Feuerwerk gilt auch immer die Grundregel: Wer knallt, haftet für entstandene Schäden!", erklärte Bullerdiek.

Zudem bittet der Städte- und Gemeindebund um Beachtung folgender Hinweise:

  1. Feuerwerkskörper sollten das BAM-Zulassungszeichen haben (zu erkennen an der BAM-Identifikationsnummer, zum Beispiel „BAM-F2-0001).
  2. Nach dem Zünden ist vom Feuerwerk ein ausreichender Sicherheitsabstand einzuhalten.
  3. Raketen sollten mit dem Führungsstab in Flaschen gestellt und gegen Umfallen gesichert werden.
  4. Feuerwerkskörper niemals von Balkonen und aus Wohnhausfenstern zünden oder herunterwerfen.
  5. Nicht auf Menschen oder Tiere zielen.
  6. "Blindgänger" nicht erneut zünden.
  7. In Notfällen (Verletzungen und Brände) sofort die Feuerwehr/den Rettungsdienst über die Rufnummer 112 verständigen.
  8. Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen entfernen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.
  9. Halten Sie die örtlich besonders vorgeschriebenen Abstände zu Reetdachhäusern ein.
  10. Wer knallt, sollte seinen Restmüll selbst ordentlich entsorgen und nicht auf der Straße liegen lassen.

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Die Resonanz auf die Einladung der Gemeinde Goldenstedt zu einem Willkommensspaziergang war bei den Flüchtlingen in der Erstaufnahmeeinrichtung sehr groß.

Bürgermeister Willibald Meyer konnte fast 70 Teilnehmer auf dem Bürgermeister-Dierkes-Platz vor dem Rathaus begrüßen. Die Flüchtlinge waren von den Bediensteten der Verwaltung mit dem Auto abholt worden. Für die Übersetzung standen der neue Flüchtlingssozialarbeiter Sameh Marzouk und der in Goldenstedt beheimatete Mohammad Nasim Ahmadi zur Verfügung.

Während des Spaziergangs interessierten sich die Flüchtlinge vor allem für die Schulen und Sporthallen. Ratsherr Hans-Georg Lück gewährte ihnen sogar einen Blick in das Feuerwehrhaus, wo weinige auch in die Feuerwehruniform schlüpften. Auf besonderen Wunsch einiger Teilnehmer wurde auch die St. Gorgonius-Kirche besucht, in der die Bedeutung des Weihnachtsfestes erläutert wurde.

Nach dem Besuch des Mehrgenerationenparks hatte die Mehrgenerationenbeauftragte Waltraud Varelmann im Bündniskeller des Mehrgenerationenhauses eine Kaffeetafel vorbereitet. Als Dankeschön für die Einladung zum Willkommensspaziergang sangen die Teilnehmer ein syrisches Volkslied. Auch auf der Rückfahrt zur Erstaufnahmeeinrichtung gab es nur Lob.

Bürgermeister Willibald Meyer dankte den freiwilligen Helfern und hofft, dass weitere Institutionen Kontakt zu den Flüchtlingen aufnehmen. „In der konkreten Begegnung mit den Flüchtlingen werden mehr Ängste und Vorurteile abgebaut als auf Parteitagen.“
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Donnerstag, 29. Juni 2017
09:00 - 12:30
Internationales Kochen
Donnerstag, 29. Juni 2017
14:30 - 17:00
Kreativkurs in der Jugendwerkstatt
Donnerstag, 29. Juni 2017
14:30 - 17:00
Internationales Café im Mehrgenerationenhaus
Donnerstag, 29. Juni 2017
14:30 - 17:00
Kleiderkammer
Freitag, 30. Juni 2017
00:00
Schülerzeltlager des Schützenvereins Arkeburg in Einen
Freitag, 30. Juni 2017
09:00 - 11:00
Mehrgenerationen-Frühstück
Freitag, 30. Juni 2017
00:00
Schülerzeltlager des Schützenvereins Arkeburg in Einen
Samstag, 1. Juli 2017
14:00 - 18:00
Fahrradtour mit Hubert des Heimatsvereins Lutten
Freitag, 30. Juni 2017
00:00
Schülerzeltlager des Schützenvereins Arkeburg in Einen
Sonntag, 2. Juli 2017
11:00 - 18:00
"Tag der offenen Tür" beim Haus im Moor anlässlich des 25-jährigen Jubiläums